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Ja zum Budget 2014 der TBK

Gemeinderat – Einstimmig genehmigte der Gemeinderat am Donnerstagabend das Budget der Technischen Betriebe (TBK). Es sieht einen Überschuss von 308007 Franken vor. 2,3 Mio. Franken werden in eine neue Lager- und Einstellhalle investiert.

Schon die Finanz- und Rechnungsprüfungskommission hatte die Botschaft einstimmig zur Annahme empfohlen, wie deren Präsident Ernst Zülle (CVP) bekanntgeben konnte. Im Anschluss gab es von den Fraktionen fast ausschliesslich Lob zu hören. So befanden SVP, FDP/EVP und SP, dass die Investitionspolitik der TBK zukunftsweisend sei. Für Anna Rink (FL/Rägäbogä) eine «intelligente, vorsichtige Vorwärts-Strategie»der TBK.

Kritik kam hauptsächlich zu einem bestimmten Thema. Thomas Duffner (CVP) äusserte die Befürchtung, dass bei der Swisspower Renewables-Beteiligung «viel Geld für Verwaltung und Untersuchungen verpufft.» Konkrete Projekte gelte es an Land zu ziehen. Thomas Leuch (FDP/EVP) fragte sich laut, ob die Zustimmung anfangs 2012 zum Geschäft unter dem Eindruck von Fukushima nicht doch etwas vorschnell gegeben worden sei.

Stadtrat David Blatter durfte sich danach für so viel Vertrauen bedanken. Die Botschaft damals sei jedenfalls sehr sorgfältig ausgearbeitet worden, sagte er aber noch mit bösem Blick auf Gemeinderat Leuch.

Schwimmhalle noch teurer?
Im Anschluss schnappte sich Stadtammann Andreas Netzle ein Mikrofon und informierte zum Stand der Dinge bei den Xentrums-Projekten. Viele hörten hier sicherlich zum ersten Mal, dass sich die Kosten der Schwimmhalle mittlerweile auf insgesamt 37 Mio. Franken belaufen. Für die Renovation des Thermalbads Egelsee sind nämlich zusätzliche 5,5 Mio. Franken und für eine «Attraktivitätsteigerung» mochmal 5 Mio. Franken veranschlagt. Über Letztere kann extra abgestimmt werden. An jährlichen Betriebskosten wird mit 1,95 Mio. Franken bzw. ohne «Attraktivitätssteigerung» mit 1,71 Mio. Franken gerechnet. Im März soll die Botschaft in den Gemeinderat kommen.

PH-Neubau geplant
Neuigkeitswert hatte auch Netzles Mitteilung, dass der Kanton einen PH-Neubau auf dem Bärenplatz plant. Für diesen gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für das Stadthaus.
Bevor sich die Gemeinde- und StadträtInnen dann zum verdienten Jahresabschlussessen begaben, wurde noch eine Frage Anna Rinks (FL/Rägäbogä) zur kürzlich stattgefundenen Kultur-Cluster-Sitzung beantwortet (Informationen dazu finden Sie auf Seite 7). Ausserdem informierte Stadtammann Netzle auf Anfrage von Gemeinderatspräsident Alfredo Sanfilippo über die Verhandlungen des Kreuzlinger Fernsehens (KFS) mit der Cablecom. Die Cablecom will eine Anschlussgebühr vom ehrenamtlich betriebenen Lokalfernsehen für die digitale Umstellung. Darum verhandelt das KFS derzeit auch mit der Swisscom. «Die Cablecom spielt ihre Marktstärke aus», sagte der Stadtammann (es wird nachberichtet).

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