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Reisende versuchen 120000 Euro zu schmuggeln

Konstanz/Bietingen – Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben in den vergangenen Tagen zwei Schmuggelversuche verhindert, bei denen insgesamt 120000 Euro sowie eine Armbanduhr über die Grenze gebracht werden sollten.

Geld-Spürhund "Rambo". (Bild: zvg)

Geld-Spürhund «Rambo». (Bild: zvg)

Am Grenzübergang Konstanz-Autobahn gab ein Ehepaar aus dem BeNeLux-Raum bei der Einreise nach Deutschland trotz mehrfacher Befragung nach Barmitteln im Wert von 10000 Euro oder mehr gegenüber den Zöllnern an, nichts dergleichen mit sich zu führen.

Bei der anschliessenden Fahrzeug- und Gepäckkontrolle fanden die Beamten zunächst in der Handtasche der 65-jährigen Ehefrau sowie in dem Portemonnaie und der Hosentasche des 66-jährigen Ehemannes mehr als 14500 Euro vor. In der Seitenablage einer Tür waren weitere knapp 3800 Euro versteckt.

Spürnase «Rambo»
Der daraufhin eingesetzte Bargeldspürhund «Rambo» entdeckte an zahlreichen weiteren Stellen im Fahrzeug nochmals 33500 Euro. Das Bargeld wurde teilweise in mehreren Kuverts im Bereich des Kofferraums, unter der Schmutzwäsche im Reisegepäck aber auch im doppelten Boden eines Kosmetikkoffers versteckt. Zusätzlich fanden die Zöllner eine neue Damenuhr im Wert von über 700 Euro vor.

Wegen Nichtanmeldens des mitgeführten Bargeldes in Höhe von knapp 52000 Euro wurde gegen beide Eheleute jeweils ein Bussgeldverfahren – gegen den Ehemann wegen des Einfuhrschmuggels der Armbanduhr zusätzlich auch noch ein Strafverfahren – eingeleitet.

Nach Hinterlegen der Strafsicherheiten für die zu erwartende Geldbussen sowie Zahlung der Einfuhrabgaben in Höhe von insgesamt über 13600 Euro konnten die Eheleute ihre Heimfahrt fortsetzen.

86500 Franken geschmuggelt
In einem zweiten Fall hat ein Ehepaar aus Osteuropa versucht, 86500 Schweizer Franken ohne entsprechende Anmeldung über den Grenzübergang in Bietingen zu schmuggeln. Das Geld war unter dem Beifahrersitz versteckt. Auch in diesem Fall wurde wegen Nichtanmeldens der mitgeführten Barmittel gegen beide Eheleute jeweils ein Bussgeldverfahren eingeleitet.

Nach Hinterlegen der Strafsicherheiten für die zu erwartenden Geldbussen in Höhe von insgesamt über 17600 Euro konnte das Ehepaar seine Reise fortsetzen.

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