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HSCK gegen Co-Leader Endingen chancenlos

Handball – Die Kreuzlinger NLB-Handballer unterlagen am 10. Spieltag dem TV Endingen in eigener Halle mit 31:39 (13:16). Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit machte der Co-Leader nach dem Seitenwechsel mit drei Treffern in Serie schnell klar, wer die beiden Punkte auf seinem Konto gutschreiben kann. (Text: Markus Rutishauser)

Josip Nekic für den HSC Kreuzlingen am Ball. (Bild: Mario Gaccioli)

Josip Nekic für den HSC Kreuzlingen am Ball. (Bild: Mario Gaccioli)

Während die Aargauer mit dem 9. Sieg im 10. Meisterschaftsspiel punktemässig zum HSC Suhr Aarau aufschliessen und ihre Ambitionen unterstreichen konnten, bleibt für den Aufsteiger vom Bodensee die Erkenntnis, dass zu den NLB-Topteams doch noch ein kleines Stückchen fehlt.

Für Kreuzlingen kommt es an den nächsten beiden Wochenende nochmals knüppeldick, gastieren doch mit der HSG Siggenthal/Vom Stein (30.11.) und dem HSC Suhr Aarau (7.12.) zwei weitere Spitzenteams in der Sporthalle Egelsee. Den Abschluss vor der langen Pause machen die Partien in Zofingen (14.12.) und das erste Rückrundenspiel gegen Basel (18.12.). Danach ruht der NLB-Spielbetrieb bis am 1. Februar 2014.

Ärgerliche letzte Minute
Das Team von Spielertrainer Tobias Eblen zeigte gegen den Aufstiegsanwärter Endingen, welcher eine Woche zuvor nach acht Siegen in Serie erstmals verlor, zumindest in den ersten 30 Minuten trotzdem eine überaus ansprechende Leistung. Zwar lag der HSCK nie in Führung, hielt aber gegen die klar favorisierten Gäste durchaus mit.

Mehr als drei Treffer betrug der Rückstand nie. Ärgerlich war aus Kreuzlinger Sicht, dass man ein besseres Resultat bei Halbzeit durch zwei Gegentore in den letzten 45 Sekunden vergab. Beidemale zeichnete Endingens Champions League-erfahrener serbischer Topscorer Nemanja Sudzum verantwortlich. Anstatt eines durchaus möglichen Unentschiedens ging der HSCK deshalb mit einer 13:16-Hypothek in die Pause.

Drei Treffer in Serie
Die Gäste erwischten auch den besseren Start in die zweiten 30 Minuten. Leonard Pejkovic und erneut Sudzum erhöhten das Score innerhalb von drei Minuten auf 13:19, was einer Vorentscheidung gleichkam. Diesen Rückstand vermochte die Kreuzlinger nie mehr zu verringern. Im Gegenteil: Endingen zeigte nun deutlich auf, weshalb es an der Tabellenspitze steht. Siebeneinhalb Minuten vor Schluss lagen die Thurgauer bereits mit 23:34 zurück und Spielertrainer Tobias Eblen sah sich zu einem Time-out gezwungen.

Mit positiver Wirkung: Die Schlussminuten gehörten dann nochmals den Einheimischen, welche zumindest den Rückstand bis auf acht Treffer reduzieren und somit die Niederlage in annehmbaren Grenzen halten konnten. Ein Punktgewinn lag gegen die starken Endinger ausser Reichweite. Beste Werfer beim HSCK war Oliver Schoof mit 12 Toren, wobei er dafür 21 Versuche benötigte, und Milan Kozak mit acht Toren (zehn Versuche).

Breites Mittelfeld
In der NLB-Tabelle liegt der HSC Kreuzlingen auf dem 10. Rang unter 14 Teams. Es hat sich eine fünf Teams umfassende Spitzengruppe absetzen können, dahinter folgt ein breites Mittelfeld, angeführt von der 2. Mannschaft der Kadetten Schaffhausen. Rang sechs und Rang 14 trennen gerademal fünf Punkte.

HSC Kreuzlingen – TV Endingen 31:39 (13:16)

Sporthalle Egelsee. – 250 Zuschauer. – Sr. Brunner/Salah.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 5-mal 2 Minuten gegen Endingen.

Kreuzlingen: Kenyeres (Buff); Müller, Fülöp (1), Schoof (12/1), Runge (1), Heim (1), Fekete (1), Nekic (2), Gross (2), Briegmann (1), Schäfer (2), Kozak (8).

Endingen: Rosenberg (Ferrante); L. Riechsteiner (5), Leitner (1), Knecht, Huwyler, Sudzum (9), O. Riechsteiner (7), Pejkovic (6), Burri (1), Schubnell , Seb. Kaiser (3), Sev. Kaiser (6), Kündig (1).

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