/// Rubrik: Stadtleben

Neue Software und Ja zum Budget 2014

Kreuzlingen – An der katholischen Kirchgemeindeversammlung genehmigten die StimmbürgerInnen das Budget 2014 bei gleichbleibendem Steuerfuss. Ausserdem sprachen sie einen Kredit, damit die Kirchenpflegerin neue Software für die Buchhaltung bekommt.

(Bild: pixelio)

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(Bild: Archiv)

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Kirche St. Stefan HenkeIm Bereich «Allgemeine Verwaltung» ist der Kredit über 40000 Franken für die neue Software denn auch hauptursächlich für den Kostenanstieg um 11,7 Prozent. Diese und mehrere Abweichungen zum Budget 2013 erläuterte Kirchenpflegerin Cornelia Eisenberg. Die Kosten für den Religionsunterricht steigen um 24000 Franken. Für die kirchlichen Liegenschaften müssen rund 90000 Franken mehr aufgewendet werden, unter anderem schlägt hier die Renovation der Beichtstühle und der Ersatz von Kirchenfenstern zu Buche. Für die Friedhöfe sind 31000 Franken veranschlagt. Geplant ist, am Friedhof Bernrain den historische Teil plus Sandsteinmauer zu restaurieren.

Man rechnet mit einem Mehrertrag an Steuern von 241350 Franken. Das Budget schliesst mit einem kleinen Minus von 1790 Franken und wurde einstimmig genehmigt. Die Kirchenvorsteherschaft sieht keinen Spielraum für eine Reduktion des Steuerfusses. Dieser bleibt unverändert bei 17 Prozent.
Kirchenpflegerin Eisenberg informierte im Anschluss zum Finanzplan und zukünftigen Projekten, darunter etwa die Sanierung der Chordecke in der Kirche St. Ulrich (ein «Dauerbrenner», wie Georg Strasser in der Diskussion bemerkte) oder der Kirchplatz und Parkplatz St. Stefan und das Priesterhaus Bernrain.

Elmar Raschle, Präsident der Baukommission, stellte die Bauabrechnung der Kirchenrenovation Bruder Klaus vor und präsentierte Bilder vom gelungenen Vorhaben. Erfreulich zu hören war, dass man mit den totalen Baukosten von 1,98 Mio. Franken deutlich weniger benötigte als vorgesehen. So sparte die Kirchenvorsteherschaft 161756 Franken. Dies wurde einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt.

Investition in die Zukunft
Ebenfalls keine Einwände hatten die Kirchbürger hinsichtlich der nötigen Buchhaltungssoftware für Kirchenpflegerin Cornelia Eisenberg. Die neue Software vereinfacht Prozesse im Bereich Budget und Jahresrechnung reduziert Fehlerquellen und entlastet die Verantwortliche.
Die Anwesenden stimmten ausserdem der Reduktion der Anzahl Kirchenvorsteher von neun auf sieben zu.

Unter dem Traktandum «Mitteilungen und Umfrage» verlas Kirchenvorsteherschaftspräsident Gisler die Antworten zu Fragen, welche Rita Bausch an Pfarrer Alois Jehle gesandt hatte. Diese drehten sich unter anderem um die Seelsorge in der Gemeinde, die Aufgaben des leitenden Pfarrers, die Beleuchtung der Klosterkirche St. Ulrich oder die Läutordnung der Kirchenglocken.

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