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Kann HSC Kreuzlingen gegnerische Serie stoppen?

Handball – Der nächste Gegner der Kreuzlinger NLB-Handballer befindet sich auf der Überholspur. Die HSG Siggenthal/Vom Stein hat die letzten fünf Meisterschaftspartien allesamt gewonnen und ist damit auf den 3. Tabellenrang vorgestossen. Die Aargauer liegen etwas überraschend vor den im Vorfeld höher eingestuften RTV 1879 Basel und Yellow Winterthur. Anpfiff in der Sporthalle Egelsee ist am Samstag, 30. November, um 20 Uhr. (Text: Markus Rutishauser)

Schwere Aufgabe für den HSC Kreuzlingen. (Bild: Gaccioli)

Schwere Aufgabe für den HSC Kreuzlingen. (Bild: Gaccioli)

Das Team des ehemaligen NLA-Spielers Peter Szilagyi (Wacker Thun, GS Stäfa, Amictia Zürich und TV Endingen) ist seinem Ziel sich als feste Grösse in der Nationalliga B zu etablieren einen grossen Schritt näher gekommen. Der Slowake hat eine spielstarke Mannschaft geformt, die vor allem von ihrer Ausgeglichenheit profitiert. Neben Topscorer Marius Moser (69 Tore) haben gleich vier Spieler zwischen 34 und 37 Treffer erzielt.

Zuletzt haben die Aargauer die SG GC/Amicitia RWZ Zürich in eigener Halle mit 40:24 abgefertigt. Dabei realisierten Manuel Lässer (7 Tore), Bojan Stojakovic und Mathias Bürli (beide 4) jeweils eine hundertprozentige Wurfausbeute. Und auch Marius Moser (7) verzeichnete nur gerade einen Fehlversuch. Die grosse Effizienz zeichnet den HSG-Angriff in besonderem Mass aus. Mit Claudio Beccarelli und Raphael Aeberhard verfügt der Badener Club zudem über ein starkes Torhüterduo mit langjähriger NLA-Erfahrung.

Deutliche Worte des Präsidenten
Der HSC Kreuzlingen wird sich im Vergleich zur 31:39-Niederlage vom letzten Samstag gegen den Tabellenzweiten TV Endingen in jedem Fall steigern müssen, will er die Badener Spielgemeinschaft in Verlegenheit oder gar ins Stolpern bringen. Die Thurgauer durften mit ihrer Leistung gegen die ambitionierten Endinger nicht zufrieden sein. Nur ganz wenige Spieler schöpften ihr Potenzial aus. «Der Tabellenzweite war keine Übermannschaft», zeigte sich HSCK-Präsident Patrick Müller vom eigenen Team enttäuscht. Er fordert gegen die HSG Siggental/Vom Stein eine klare Reaktion, sowohl im spielerischen wie auch im kämpferischen Bereich. «Die Mannschaft hat das Potenzial gegen jeden NLB-Gegner mithalten zu können. Aber die Spieler müssen dieses Potenzial in den entscheidenden Momenten eben auch abrufen», wählt Müller deutliche Worte.

Die Aufgabe gegen die HSG Siggenthal/Vom Stein ist eine schwierige, aber keine unlösbare. Insbesondere in der Abwehr wird sich der HSC Kreuzlingen inklusive der Torhüter aber deutlich steigern müssen, will er gegen die Aargauer mithalten. Zwei Punkte gegen ein Spitzenteam wären mit Blick auf die Tabelle und das weitere Programm extrem wichtig. Eine Woche später gastiert nämlich der Leader und Aufstiegsfavorit HSC Suhr Aarau in der Egelseehalle und dann geht es zum derzeit punktgleichen Tabellennachbarn nach Zofingen.

Die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen pausieren an diesem Wochenende. Für sie geht es am 7. Dezember mit dem Auswärtsspiel gegen den LC Brühl St. Gallen weiter, das um 14 Uhr in der Kreuzbleiche-Halle angepfiffen wird.

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