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Vertrauen in den Gemeinderat

Tägerwilen – 87 anwesende Stimmberechtigte haben am Dienstagabend den Budgets 2014 der Politischen Gemeinde Tägerwilen, des Wasserwerkes, des Elektrizitätswerkes und des Wärmeverbundes einstimmig zugestimmt.

(Symbolbild: archiv)

(Symbolbild: archiv)

Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 37 Prozent sieht die Politische Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 197000 Franken vor. Der budgetierte Verlust wird der Steuerausgleichsreserve entnommen. Wasserwerk und E-Werk haben ein Minus von rund 56000 bzw. 265000 Franken budgetiert, während der Wärmeverbund mit einer schwarzen Null von 15000 Franken rechnet.

Auch in Tägerwilen wurde auf das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 umgestellt. Finanzchef Jörg Sinniger erläuterte die Besonderheiten und Details zur Rechnung ausführlich. Bei der Erfolgsrechnung der Politischen Gemeinde fliesst der grösste Brocken in den Bereich «Soziale Sicherheit» (vor HRM hiess dieser «Soziale Wohlfahrt»). Das sind rund 1,1 Mio. Franken. Eine wichtige Referenz in diesem Zusammenhang ist die Unterstützungsleistung pro Einwohner. Mit 118 Franken bewege sich Tägerwilen hier leicht unter dem kantonalen Durchschnitt, zeigte Sinniger auf. Es wird mit steigenden Steuererträgen von rund 3,25 Mio. Franken gerechnet.

Die Stimmbürger genehmigten alle neun Einbürgerungen. Ein ebenfalls einstimmiges Ergebnis erhielten Botschaft und Antrag zum Kreditbegehren von 625000 Franken für die Sanierung der Egelbachstrasse ab Trafostation Egelbach. Die Strasse wird umfassend saniert inklusive Ersatz von alter Wasserleitung, von EW-Leitung und von Strassenkofferung. Im gleichen Zug wird hier zusätzlich die Kanalisationsleitung verlängert. Würde man das unterlassen, wäre dies «ein Schildbürgerstreich», so Gemeinderat Willi Sauter, der das Geschäft erläuterte.

Unter dem Traktandum «Mitteilungen und allgemeine Umfrage» wies Gemeinderätin Brigitte Seger auf die Überlastung in der Regionalen Berufsbeistandschaft hin. «Wir sind am Limit», sagte sie und rief die Anwesenden dazu auf, sich als private Mandatsträger in der Vormundschaftsbehörde zur Verfügung zu stellen. Brigitte Kammermeier vom Kindertreff und Chana Mori vom Sprachcafé wurde für ihre Arbeit gedankt.

Gemeindeammann Markus Thalmann informierte noch zum Stand der Ortsplanung. Die Verantwortlichen warten auf Ergebnisse der kantonalen Vorprüfung.

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