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Feuerwehr Kreuzlingen rüstet auf

Bottighofen – Am Samstag blickte die Feuerwehr Kreuzlingen positiv auf das zu Ende gehende Jahr zurück. Es gab mit verschiedenen Einsätzen viel zu tun. (Text: Manuela Olgiati)

(Bild: Manuela Olgiati)

(Bild: Manuela Olgiati)

«Seit dem Zusammenschluss mit Bottighofen sind 20 Jahre vergangen», sagte Urs Siegried, Gemeindeammann von Bottighofen, am Schlussabend der Feuerwehr Kreuzlingen. Mit historischen Anekdoten dankte er für den grossen Einsatz. Stadtrat David Blatter schloss sich in Gedichtform dem Dank an. 150 Gäste waren am Samstagabend dabei am Schlussabend im Dorfzentrum in Bottighofen.

Feier mit Beförderungen
Der traditionelle Schlussabend der Feuerwehr Kreuzlingen fand im gemütlichen Rahmen statt: Mit Nachtessen und einer orientalischen Show. Die 25 Mitglieder des Zug 4 hatten ein spannendes Programm auf die Beine gestellt. Gratulationen für 20 Jahre im Dienst der Feuerwehr gibt es für Heinrich Neuweiler, Yusuf Tekin und Hans-Peter Sonderegger. Zum Korporal befördert wurde Urs Dünner vom Zug 4, die neuen Gefreiten heissen José Almeida Santo vom Zug 2 und Urs Wolfender, Sanität. Die Kreuzlinger Feuerwehr kann personell auch positiv in die Zukunft schauen.

17 Austritten stehen 18 Eintritte gegenüber. 27 Jugendliche gehören der Jugendfeuerwehr an, sechs neue Mitglieder konnten dazu gewonnen werden und einige wechselten in die Feuerwehr über. Investiert wird weiter in Ausbildung und Ausrüstung. Die Feuerwehr hat die 30-jährigen Funkgeräte bereits zu einem grossen Teil ersetzt. Es wurden zusätzliche Hebekissen und Feuerwehrmaterial angeschafft. Bis Ende 2014 ist man mit einem neuen Tanklöschfahrzeug gerüstet. Im Feuerwehrdepot stehen bauliche Änderungen bevor, wie Kurt Affolter aufzeigte.

Zahlreiche Einsätze, aber kein Grossereignis
Insgesamt 173 Einsätze hat die Kreuzlinger Feuerwehr bis Ende November geleistet: Das sind etwas weniger als im letzten Jahr. Trotzdem waren die 127 Feuerwehrleute gefordert. Im Lösch- und Rettungsdienst, beim Atemschutz, bei der Verkehrs- und Sanitätsabteilung sowie bei der Führungsunterstützung wurde vermehrt für den Ernstfall geübt. Auch die Bootsführer und Maschinisten bildeten sich an 51 Übungen weiter. «Zum Glück ausgeblieben ist ein Grossereignis», hielt Kommandant Kurt Affolter bei seinem Jahresrückblick fest.

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