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Pallavolos siegen gegen den Leader

Volleyball – Im letzten Spiel des Jahres trafen die NLB-Volleyballer aus Kreuzlingen auf den Leader Voléro Zürich und konnte das Jahr mit einem 3:1-Sieg abschliessen. (Text: Oliver Cerny)

Frieder Strohm als Libero organisiert die gute Annahme. (Bild: Oliver Cerny)

Frieder Strohm als Libero organisiert die gute Annahme. (Bild: Oliver Cerny)

Den Kreuzlinger Pallavolos gelang der Start in die Partie gut, von Anfang an klappte das Zusammenspiel und die Angriffe fanden den Weg ins gegnerische Feld. Bär benötigte im Startsatz keines seiner Timeouts bis zum Gewinn des Satzes mit 25:18. Obwohl die Pallavolos ihren Elan nicht optimal in den nächsten Durchgang hinüberretten konnten und den Anfang des Satzes «verschliefen», gelang ihnen innert nützlicher Frist die Aufholjagd. «In diesem Spiel klappten die Abläufe über lange Phasen sehr gut», fasste Bär das Geschehen zusammen. So konnte im Kreuzlinger Remisberg nach etwas mehr wie 40 Minuten eine 2:0-Führung bejubelt werden.

Wieder mehr taktische Möglichkeiten
Im dritten Satz zogen die Spieler vom Bodensee eine Schwächephase ein. Wiederum klappte der Start in den Durchgang nicht wunschgemäss und auch Wechsel auf den Angreiferpositionen brachte keine Besserung ins Kreuzlinger Spiel. Die Gäste aus Zürich konnten mit einem 25:18 den Rückstand verringern und wollten natürlich in der Folge einen Entscheidungssatz erzwingen. «Im Vierten half mir als Coach, dass ich dank einem nun wieder breiteren Kader verschiedene taktische Möglichkeiten hatte», bemerkte Bär. Die etwas veränderte Angriffsreihe punktete dann wieder regelmässig. Auch die Annahme passte für Zuspieler Ferdinand Feuerle, sodass dieser das Spiel gut aufgleisen konnte. Auch dieser Satz ging mit dem Endstand von 25:18 zu Ende, einmal mehr zugunsten der Kreuzlinger. So holten diese gegen den Tabellenführenden einen wichtigen Sieg vor allem für das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Pallavolo Kreuzlingen – Voléro Zürich 3:1 (25:18, 25:19, 18:25, 25:18)
Remisberg, Kreuzlingen. Dauer: 79 Spielminuten.
Schiedsgericht: Weber, Tschudin. Ca. 60 Zuschauer.
Kreuzlingen mit: Bär (Captain, Coach), Strohm (Libero), Abt, Krapf, Feuerle, Imhof, Böhni, Zürcher. Ohne: Moser (krank), Cerny, Baumgärtner (beide verletzt).

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