/// Rubrik: Region

Jetzt fehlt nur noch der Schnee

Langrickenbach – Die Gemeinde Langrickenbach rüstete sich für den Winter neu aus. Der alte Schneepflug für den Winterdienst hat nach 30 Jahren ausgedient. Treu begleitete dieser August Stadler im Gemeindeteile Dünnershaus mit seinen verschiedenen Weilern. Den Dienst übernimmt ab dieser Saison Werner Stadler. Er organisiert den Fahrdienst und Junior Tobias führt ihn mit dem neuen Schneepflug von der Jakob Hofer AG aus Oberaach aus. (Text: Daniela Ebinger)

Unser Bild zeigt (v.l.) Köbi Hofer (Hofer AG Oberaach), Urs Schär (Gemeinderatsmitglied), Peter Lerch (LMK Altnau), Reto Mock (Landtechnik Sulgen AG), Fritz Beurer und Tobias Stadler. (Bild: Daniela Ebinger)

Unser Bild zeigt (v.l.) Köbi Hofer (Hofer AG Oberaach), Urs Schär (Gemeinderatsmitglied), Peter Lerch (LMK Altnau), Reto Mock (Landtechnik Sulgen AG), Fritz Beurer und Tobias Stadler. (Bild: Daniela Ebinger)

Zu seinen Aufgaben zählt auch ein Teil der Ortsteil Langrickenbach. Ebenso stellte Martin Weber seine Dienste für Schönenbaumgarten und Zuben nicht mehr zur Verfügung. An seine Stelle tritt Christian Reinhart, der weiterhin für den Winterdienst in Herrenhof und ein Teil von Langrickenbach zuständig bleibt. Reinhart fährt mit einem Traktor der Häckselkette Hähni GmbH aus Lenzwil. Auch sein Schneeflug ist in die Jahre gekommen. Er übernimmt denjenigen von Martin Weber.

Schmalspurtraktor nach Bedarf zu mieten
Den Schnee auf Trottoirs, Radwegen und Strassen in kleineren Quartieren räumt Strassenmeister Fritz Beurer weg. Dafür kaufte die Gemeinde bei der LMK Altnau einen schmalen Schneepflug. Den dazu benötigten Schmalspurtraktor mietet die Gemeinde für die Wintersaison bei Bedarf von Familie Barth aus Altnau. Ebenso rückt Beurer bei vereisten Strassen mit seinem Pickup aus. Neu können ab dieser Saison alle Winterdienstfahrzeuge in einem Arbeitsgang den Schnee wegräumen und gleichzeitig salzen. Dafür wurde der Schneepflug von Stadler zusätzlich mit einem Salzstreuer von der Landtechnik Sulgen AG nachgerüstet.

Gemeinde investiert 35000 Franken
Für den gesamten Winterdienst suchte die Gemeinde bei den Landwirten innerhalb der Gemeinde nach möglichen Lösungen. «Wir prüften für den Winterdienst verschiedene Varianten», sagt der Ressortverantwortliche Urs Schär vom Gemeinderat. Die Idee mit der Anschaffung eines eigenen Kommunalfahrzeugs für die kleineren Arbeiten wischte die Verantwortlichen aus finanziellen Gründen schnell vom Tisch. «Das Zumieten zeigte sich als die idealste Lösung und mit dieser Aufteilung und den Neuanschaffungen konnten wir einen optimalen Weg finden», sagt Schär. Für den Salzstreuer, die zwei Schneepflüge und die Anpassungsarbeiten an die jeweiligen Traktoren investierte die Gemeinde 35000 Franken.

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