/// Rubrik: Region

Thurgauer am Erfolg beteiligen

Frauenfeld – «Die Zeit ist reif, um die Thurgauerinnen und Thurgauer am Erfolg der Thurgauer Kantonalbank (TKB) zu beteiligen.» Das betonte Bankratspräsident René Bock kürzlich am Neujahrsapéro der TKB vor über 250 Gästen aus Wirtschaft und Politik.

Peter Hinder, CEO der Thurgauer Kantonalbank, Prof. Dr. Peter Sloterdijk und René Bock, Bankpräsident der TKB (v.l.) referierten am Neujahrsapéro im Casino in Frauenfeld. (Bild: zvg)

Peter Hinder, CEO der Thurgauer Kantonalbank, Prof. Dr. Peter Sloterdijk und René Bock, Bankpräsident der TKB (v.l.), referierten am Neujahrsapéro im Casino in Frauenfeld. (Bild: zvg)

CEO Peter Hinder bekräftigte das Bekenntnis zum lokalen Engagement der Bank, während der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk mit seinen Ausführungen zum Thema Globalisierung einen Höhepunkt setzte.

Bereits zum vierten Mal ist die Thurgauer Kantonalbank (TKB) mit Meinungsführerinnen und -führern aus dem Kreis des Grossen Rates, der nationalen Parlamentarier sowie der Wirtschaftsverbände ins neue Jahr gestartet. Der Neujahrsapéro vom 3. Januar bot musikalischen sowie intellektuellen Gehalt und wurde einmal mehr zum gesellschaftlichen Ereignis.

Solide und berechenbar
Als Präsident des Bankrates wagte René Bock im Casino in Frauenfeld einen Ausblick auf ein «spannendes und herausforderndes Jahr». Die wirtschaftlichen Vorzeichen stünden gut, und die regionalen Rahmenbedingungen seien solide und berechenbar. Im Hinblick auf das grosse Projekt des Börsengangs meinte Bock, die Zeit sei reif, die Thurgauerinnen und Thurgauer am Erfolg der TKB zu beteiligen. Die Ausgabe von Partizipationsscheinen sei für alle gut, für den Kanton, für die Bevölkerung und auch für die TKB.

Traditionelle Werte
Die Verpflichtung und das Engagement zum lokalen Bankgeschäft hob CEO Peter Hinder besonders deutlich hervor. «Unser Geschäft ist auf die lokale Nähe und auf traditionelle Werte ausgerichtet», sagte er und verband dies mit einer ganz persönlichen Note. Nach über 20 Jahren Tätigkeit in einem globalen Finanzhaus sei er im April 2010 in seinen Heimatkanton zurückgekehrt – und er fühle sich hier zuhause. Lokal heisse für ihn Heimat, Bodenständigkeit, Verbundenheit, sich auskennen und für das einstehen, was man mache.
 
Ursprung der Globalisierung
Als Gastreferent richtete der deutsche Philosoph und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk den Blick auf die Globalisierung. Diese habe ihren Ursprung nicht etwa in der Gründung der UNO 1946 oder der Erfindung des Internet-Protokolls im Jahre 1991, sondern gehe zurück auf das Jahr 1433. Damals habe der portugiesische Königssohn Heinrich mit seiner Seefahrerschule eine wichtige Grundlage für die Eroberung der Weltmeere geschaffen. Globalisierung sei in Theorie und Praxis der vollendete Navigationskreis, ohne den die Seefahrer die Welt nicht entdeckt und wieder nach Hause gefunden hätten, schilderte Sloterdijk.

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