/// Rubrik: Leserbriefe

Unsoziale Personenfreizügigkeit

Es ist nicht in Ordnung wenn die Schweiz aus anderen Ländern Fachkräfte importiert, die dann in den Heimatländern fehlen, nur weil wir unsere Hausaufgaben nicht gemacht haben. (Text: Emil Bügler, Dotnacht)

(Bild: pixelio)

(Bild: pixelio)

Haben nicht diese Länder viel in die Ausbildung Ihrer Fachkräfte investiert, die wir jetzt einfach zum Nulltarif mit bessern Löhnen anködern? In Rumänien z.B müssen in den Spitälern ganze Abteilungen geschlossen werden, weil das Personal in den «Westen» abgewandert ist. Es ist doch das Problem unserer Gesellschaft, wenn aus purem Egoismus niemand mehr Kinder grossziehen will. Es scheint so zu sein, dass man lieber den andern die Geburtswehen, das aufziehen und die Ausbildung der Kinder überlässt. Das alles hat man sich ja bis dahin gespart und holt sich dann die «Besten» in den Westen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüssen: Emil Bügler

 

Share Button

One thought on “Unsoziale Personenfreizügigkeit

  1. Bruno Neidhart

    Es betrifft nicht nur Spitalpersonal – hier vielleicht besonders spektakulär erkennbar – , sondern die Entwicklung flutete explizit helvetisch-kreativ von der CH-Landwirtschaft bis hin zum letzen CH-Dienstgewerbe der hintersten „Ski-Resorts“ des Alpenwalls. Ob irgendwann „Schweizer Kinder“ als billige, zeitweilige Arbeitskräfte ebenso den Staat befruchten werden, ist mehr als fraglich. Wohlstand hat so seine Gesetzmässigkeit. Wenige sehen das. Viele suchen das Problem krampfhaft noch immer „im Ausländischen an sich“. Sie irren.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.