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SC Kreuzlingen bereit für neue Grosstaten

Wasserball – Letzte Trainingsspiele vor dem Start der neuen Meisterschaft. (Text: Roland Keller)

(Bild: Gaccioli)

(Bild: Gaccioli)

Noch ohne richtigen Winter seit dem letzten Playoff-Spiel im Kreuzlinger Hörnli startet in wenigen Tagen die neue NLA-Saison des Schweizer Wasserballs. Kreuzlingen will als Titelverteidiger in Cup und Meisterschaft auch 2014 ein gewichtiges Wörtchen im Rennen um die Pokale mitreden.

Der Kreuzlinger Wasserball schwimmt weiter auf einer einzigartigen Welle des Erfolgs. In die mittlerweile 20. NLA-Saison in Folge steigen die Thurgauer als absoluter Platzhirsch: Fünf gewonnene Titel in den letzten drei Saisons, den letzten dank einem makellosen 3:0 im Meisterschaftsfinale, sind der aktuelle Leistungsausweis.

Veränderungen, aber auch Kontinuität
Um auch 2014 weiterhin an der Spitze zu stehen, tut der Verein auch in sportlicher Hinsicht sein Möglichstes. Seit diesem Herbst bilden wieder zwei Feldspieler das Ausländer-Duo beim SCK, neben dem Serben Milan Petrovic kam aus Ungarn Balazs Somogyi als Ersatz für Predrag Spasojevic. Im Tor setzen die Kreuzlinger mit Hansjörg Weber neu auf ein Eigengewächs. Auf den weiteren Positionen bleibt der Kader aber unverändert.

Auch im sportlichen Umfeld hat sich etwas getan. Die Qualifikation der Meisterschaft wird wieder in drei Runden ausgetragen, aber mit Schaffhausen ist ein alter Bekannter zurück in der höchsten Spielklasse. Die Nachbarn lösen den während vier Jahren vertretenen SC Winterthur dank klaren Siegen im Playout ab. Dass sich nun auch der Verband wieder auf die altehrwürdigen Meisterschaftsbezeichnungen NLA und NLB anstelle der modernen NWL und PWL zurückbesonnen hat, bleibt eine Randnotiz.

Letzter Schliff in Trainingsspielen
Die Kreuzlinger holen sich derzeit in Trainingsspielen den letzten Schliff für den Auftakt der Meisterschaft. Dieser findet in Lugano statt, und Kreuzlingen muss sich gleich am ersten Spieltag dem letzten Finalgegner Horgen stellen. Dazu legt Trainer Sirko Roehl nun den Schwerpunkt in den letzten zehn Tagen auf Technik und Taktik. Gegen die Meisterschaftskonkurrenten Aegeri und Schaffhausen wurde und wird in diesen Tagen intensiv getestet, um sich nach der rund drei Monate langen Vorbereitung möglichst viel Spielpraxis anzueignen.

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