/// Rubrik: Leserbriefe

Ein Zeichen setzen

Am 9. Februar haben wir die Chance gegen die Masseneinwanderung ein klares Zeichen zu setzen. (Text: Erwin Imhof, Kantonsrat, Bottighofen)

(Bild: KLZ)

(Bild: KLZ)

Fakt ist, dass die Zuwanderung von ausländischen Personen aus der EU masslos zugenommen hat und auf rund 80000 pro Jahr angestiegen ist. Es sind also jährlich mehr Zuwanderer als die Stadt St. Gallen Einwohner hat. Auf die Dauer kann die Schweiz dies nicht verkraften. Ich denke dabei vor allem an den Verlust des Kulturlandes, an die Überbelastung der Infrastrukturen Bahn und Strassen sowie an unsere Sozialwerke, die noch tiefer in die roten Zahlen triften.

Auch bei der Annahme der Initiative wird die Schweizerwirtschaft genügend Fachkräfte anstellen können, weil der Bund diese Kontingente zusammen mit den Kantonen und der Wirtschaft selber festlegen wird. Auch die Landwirte werden wie früher genügend Erntehelfer rekrutieren können, da diese nur saisonal in der Schweiz tätig sind und kein Familiennachzug erfolgt. Im Vergleich zu den negativen Folgen der Masseneinwanderung ist ein etwas grösserer administrativer Aufwand gut verkraftbar. Das Argument der Kündigung der Bilateralen Verträge durch die EU ist reine Stimmungsmache der Gegnerschaft, da die Länder in Europa ein ebenso grosses Interesse an der Beibehaltung dieser Verträge haben wie die Schweiz.

Setzen wir jetzt ein Zeichen, sonst ist es zu spät, stimmen wir der Initiative gegen die Masseneinwanderung zu!

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