/// Rubrik: Artikel

Gut besuchtes Regierungsgebäude

Frauenfeld – Grosses Interesse für das während zweieinhalb Jahren renovierte, 140-jährige Regierungsgebäude in Frauenfeld: Rund 4000 Personen nutzten am Samstag, die Gelegenheit, das Gebäude am Tag der offenen Tür vom Keller bis ins Dachgeschoss zu besichtigen.

Grosses Interesse für das Regierungssitzungszimmer, wo die Thurgauer Regierung einmal wöchentlich tagt. (Bild: zvg)

Grosses Interesse für das Regierungssitzungszimmer, wo die Thurgauer Regierung einmal wöchentlich tagt. (Bild: zvg)

Pünktlich um neun Uhr am Samstagmorgen eröffnete das Spiel der Kantonspolizei Thurgau vor dem Haupteingang des Regierungsgebäudes den Tag der offenen Tür. Regierungspräsident Bernhard Koch betonte vor bereits 300 Anwesenden, der Thurgau sei ein Kanton der kurzen Wege und einer offenen Verwaltung, die man gerne der Öffentlichkeit präsentiere.

Er hoffe, dass sich die Freude der Regierung sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das renovierte Gebäude auch auf die Besucher übertrage. Nach dem Hissen der Thurgauer Flagge und dem Singen des Thurgauer Liedes erklärte er das Gebäude offiziell für die Besichtigung offen.

Pausenloser Andrang
Danach floss während knapp acht Stunden ein praktisch ununterbrochener Strom von Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele Familien mit Kindern, auf einem ausgeschilderten Parcours durch sämtliche Räume vom Erdgeschoss bis in den Estrich. Auf grosses Interesse stiessen dabei der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugängliche Orte wie das Regierungszimmer im ersten Stock oder der mit Wandbildern von Carl Roesch geschmückte Staatskeller im Untergeschoss. Aber auch die neu geschaffene Säulenhalle, die Sitzungszimmer im Erdgeschoss und die Büros der Regierungsräte fanden grosse Beachtung. Sämtliche Regierungsmitglieder waren anwesend und ermöglichten Begegnungen und kurze Gespräche.

Allgemeine Anerkennung fanden die Sorgfalt und die Anwendung von werthaltigen Materialien, welche bereits die ursprüngliche Version des 1868 errichteten Baus und seine Ausstrahlung geprägt hatten. Die rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung, welche die Besucher auf dem Parcours begleiteten, mussten denn auch zahlreiche Fragen bezüglich Sanierung, Erhaltung der historischen Substanz und Einbau modernster Gebäudetechnik beantworten.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.