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Raiffeisenbank Tägerwilen stärkt Stellung

Tägerwilen – Die Raiffeisenbank Tägerwilen behauptet sich als grösste Raiffeisenbank der Schweiz und hat ihre Marktstellung mit einem weiteren Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2013 gestärkt. Das Wachstum verteilt sich auf alle Bereiche. Kundengelder, Hypothekarausleihungen und auch der Reingewinn legten markant zu.

Weiteres Rekordergebnis und Ausbau der Beratungsdienstleistungen: Der Bankleiter der Raiffeisenbank Tägerwilen, Josef Maier (links), zusammen mit Nicole Meili und Ivo Büchel, die das Team verstärken. (Bild: zvg)

Weiteres Rekordergebnis und Ausbau der Beratungsdienstleistungen: Der Bankleiter der Raiffeisenbank Tägerwilen, Josef Maier (links), zusammen mit Nicole Meili und Ivo Büchel, die das Team verstärken. (Bild: zvg)

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Tägerwilen machte 2013 nochmals einen kräftigen Sprung auf weit über 1,6 Milliarden Franken. Der Bruttogewinn (Cash flow) kletterte auf fast 12 Millionen Franken und der Reingewinn beträgt 4,52 Millionen Franken. Dank vieler Neukunden nähern sich einerseits die Kundengelder in grossen Schritten der Milliardengrenze.

Viele Hypotheken, wenig Risiken
Bankleiter Josef Maier führt den anhaltenden Aufwärtstrend andererseits auf die grosse Nachfrage nach Hypothekarofferten zurück: Die Bank habe eine hohe Abschlussrate erzielt und die Marktposition ausgebaut. Die Hypothekarausleihungen stiegen auf erstmals über 1,5 Milliarden Franken. Maier betont jedoch: «Wir beurteilen jede Anfrage sorgfältig und individuell nach strengen Richtlinien. Damit stellen wir auch in Zukunft sicher, dass wir keine erhöhten Kreditrisiken zu befürchten haben.»

Das zeigt sich in den Zahlen des Geschäftsjahrs 2013 eindrücklich: Die einzige tiefe Zahl bezieht sich auf die Wertberichtigungen, die auf einem extrem tiefen Niveau von 0,001 Prozent der Ausleihungen lagen. Maier sagt mit Blick auf die Marktentwicklung, dass das Risiko für die Raiffeisenbank Tägerwilen «tief bleibt, selbst wenn die Zinsen steigen oder die Immobilienpreise massiv sinken sollten, was ich nicht erwarte».

Kundenanlagen gewachsen
Die Anlagemärkte zeigten im Jahr 2013 weiterhin einen schwankenden Verlauf, die Zinsen verharrten auf einem tiefen Niveau. Trotzdem stiegen die Anlagen in Kassenobligationen weiter an, so Maier. Noch deutlicher zugenommen hätten die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageformen. Die Zinssituation zwinge die Bank zu einem disziplinierten Kostenmanagement. Dadurch sei der Erfolg aus dem Zinsengeschäft emporgeklettert.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sei der Ertrag überproportional zum Aufwand gestiegen; daraus habe die höchste Zuwachsrate von über 20 Prozent resultiert. Das Handelsgeschäft habe leicht zugelegt. Der ausserordentliche Erfolg sei aufgrund der höheren Beteiligung an der Gruppenzentrale Raiffeisen Schweiz ebenfalls markant angestiegen.

Geschäftsaufwand stabil
Der Mitarbeiterbestand der Raiffeisenbank Tägerwilen ist 2013 erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gewachsen, nämlich auf 46 Personen. Dies, so Maier, habe mit dem Ausbau der Beratungstätigkeit für Firmen- und Privatkunden zu tun. So seien unter anderem neu zwei erfahrene Mitarbeitende einer benachbarten Raiffeisenbank dazu gestossen: Das Beratungsteam werde verstärkt durch Nicole Meili aus Stein am Rhein, und Ivo Büchel aus Eschenz. Der ehemalige Leiter der Raiffeisenbank Untersee-Rhein bringe seine wertvolle Erfahrung im Controlling ein.

Dank der kostenbewussten Ausgabenpolitik sei der Geschäftsaufwand unterproportional gewachsen, so dass die Bank eine hohe Effizienz ausweisen könne. Dies, so Maier, sei «eine solide und gesunde Basis, die mich zuversichtlich stimmt für das neue Geschäftsjahr, in dem wir allerdings mit einem etwas weniger dynamischen Wachstum rechnen».

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