/// Rubrik: Stadtleben

Beste Maturaarbeiten

Kreuzlingen – Jedes Jahr kürt die Kantonsschule Kreuzlingen die besten Maturaarbeiten des Jahrgangs. Am Samstag war es wieder so weit. Dieses Jahr haben Maturaarbeiten obsiegt, die mit ihrem theoretischen Teil, ihrer Kreativität und gutem Handwerk überzeugten.

Die Preisträger (v.l.) Dominic Walz, Sandro Eberhard, Tabea Stöckl, Elias Stalder und Desiree Wenger. (Bild: zvg)

Die Preisträger (v.l.) Dominic Walz, Sandro Eberhard, Tabea Stöckl, Elias Stalder und Desiree Wenger. (Bild: zvg)

Die Jury (Beirat KSK bestehend aus Gerd Ganteför, Professor Universität Konstanz; Herbert Kammacher, Schulleiter; Andreas Netzle, Stadtammann; Monica Rüthers Mahler, Professorin Universität Hamburg) haben ausgewählt. Einer von fünf Preisträgern ist Elias Stalder (Kreuzlingen) mit seiner Arbeit «Bau und Programmierung eines Taschenrechners».

Gerd Ganteför lobte diese Arbeit in Nanotechnologie, weil logisches Denken und sauberes Handwerk wie löten wichtig seien. Sich in die einfachsten Schritte eines Taschenrechners einzudenken und diese dann zu programmieren sei eine undankbare Arbeit, die nun prämiert wurde. Tabea Stöckel (Landschlacht) gewann einen Preis mit ihrer Arbeit über «Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Thurgau».

Brisantes Thema
Für Monica Rüthers ein brisantes Thema, denn es ökonomisch unsinnig, gut ausgebildete Frauen wegen Kinderbetreuung nur Teilzeit arbeiten zu lassen. Für ihre engagiertes Projekt, ein Theaterstück zu schreiben, es zu inszenieren und vor allem Schauspieler zu finden gewann Désirée Wenger (Weinfelden) mit «Familien-Bande – ein selbstgeschriebenes und inszeniertes Theaterstück» ebenso einen Preis.

Besonders beeindruckt zeigte sich Herbert Kammacher über die Energie der Maturandin während zehn Monaten an diesem Projekt seriös und lustvoll gearbeitet zu haben. Die Komödie spiegelt witzig und frech den Alltag einer Familie – aufgeführt wurde es drei Mal am Theater an der Grenze. Schliesslich gewannen Sandro Eberhard (Weinfelden) Dominic Walz (Ermatingen) mit ihrer Teamarbeit  «Not Scientific – Vom Text über das Mixing zum Album» ebenso einen Preis. Andreas Netzle gefiel vor allem das Zusammenspiel von poetischer Sprache (RAP), Aufnahme- und Mischtechnik dieser CD mit zwölf Titeln.

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