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Prüfung bestanden: Zwei wichtige Punkte gegen Solothurn

Handball – Mit dem 36:31 (18:13)-Heimsieg über den TV Solothurn haben sich die Kreuzlingen NLB-Handballer etwas mehr Luft auf die Abstiegsplätze verschafft. Die Basis zum kaum jemals gefährdeten Erfolg legte das Team von Spielertrainer Tobias Eblen bereits in der 1. Halbzeit. In der nächsten Runde muss der HSCK nach Genf reisen wo er am Sonntag, 2. März, auf CS Chênois trifft. (Text: Markus Rutishauser)

Gabor Fülöp für Kreuzlingen im Zweikampf. (Bild: Mario Gaccioli)

Gabor Fülöp für Kreuzlingen im Zweikampf. (Bild: Mario Gaccioli)

«Hauptsache zwei Punkte», betonten die Kreuzlinger Verantwortlichen nach den 60 Spielminuten, in denen die Solothurner mit viel Härte (7-mal 2 Minuten) dagegenzuhalten versuchten. Der Aufsteiger besassen dafür klare Vorteile im spielerischen Bereich und war offensiv weniger gut auszurechnen als das Schlusslicht, welches primär über seine drei Zweimeter-Leute im Rückraum und ihren Rechtsaussen Sandro Sieber für Gefahr sorgte. Bei den Kreuzlinger gab der montenegrinische U21-Nationalspieler Bozidar Nikocevic mit sechs Toren aus sieben Versuchen einen vielversprechenden Einstand. Bester HSCK-Schütze war für einmal nicht NLB-Topscorer Oliver Schoof (9 Tore), sondern der slowakische Linkshänder Milan Kozak (10). Auf eine bemerkenswerte Abwehrquote von 44 Prozent kam zudem Torhüter Pal Kenyeres.Alles in allem war das 36:31 ein weiterer Schritt in die richtige Richtung – sprich weg von der Abstiegszone ins Mittelfeld der Tabelle. Einen vielversprechenden NLB-Einstand gab das Schiedsrichterduo Castineiras/Zwahlen, das die nicht einfach Aufgabe souverän löste.

Fehlstart korrigiert
Die Gäste erwischten zwar den besseren Start und lagen schnell mit 0:3 vorne, doch ab dem ersten Erfolgserlebnis durch Oliver Schoof nach 258 Sekunden fanden dann auch die Kreuzlinger zu ihrem Spiel. Insgesamt fünf Tore in Folge reihte der HSCK aneinander. Überhaupt hatte die Defensive nach dem 0:3 die Solothurner Angriffsreihen mit ihrer offensiven Arbeit im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit ausgezeichnet im Griff. Nur noch zehn Teffer gelangen dem TVS bis zur Pause. Nach einer Viertelstunde begann sich der HSCK abzusetzen. Zuerst auf drei, dann auf sechs Treffer. Hätten die Thurgauer im Abschluss nicht mehrmals gesündigt, der Pausenvorsprung wäre deutlich höher als 18:13 ausgefallen. Die Solothurner hatten ihren besten Mann mit Jan Tatarinoff denn auch zwischen den Pfosten.

Auch wenn es dem HSCK nach der Pause nicht immer rund lief und definitiv noch eines Steigerungspotenzial  vorhanden ist, konnte ihn Solothurn nie mehr wirklich in Bedrängnis bringen. Näher als bis auf vier Treffer schlossen die Gäste nie mehr auf. Das 33:29 dreieinhalb Minuten vor Schluss beantwortete Oliver Schoof nur knapp 20 Sekunden später mit seinem dritten Penaltytor. Mit dem 36:31 gelang den Kreuzlingern am Ende verdientermassen die Revanche für die bittere 24:29-Niederlage in der Vorrunde.

Anstrengende Reise
Es folgte nun am nächsten Sonntag das Auswärtsspiel in Genf, bevor am Samstag, 8. März, das nächste Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm steht. Auch bei der SG GC/Amicitia Zürich möchten sich die Kreuzlinger nur allzu gerne für die 26:40-Auswärtsniederlage revanchieren, als die Zürcher allerdings gleich mit mehreren Spieler aus ihrem NLA-Kader antraten.

HSC Kreuzlingen – TV Solothurn 36:31 (18:13)
Egelsee. – 250 Zuschauer. – Sr. Castineiras/Zwahlen
Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 7-mal 2 Minuten gegen Solothurn
Kreuzlingen: Kenyeres (Buff); Eblen (1), Fülöp (3/1), Schoof (9/3), Runge (3), Heim (1), Fekete, Nikocevic (6), Kasumovic (1), Schäfer (2), Kozak (10). – Nicht eingesetzt: Müller, Kappenthuler und Buff
Solothurn: Tatarinoff (ab 48. Murbach); Adam, Beer (2), Wassmer (3), Zimmermann, Kaech, Althaus (5), Melcher (2), Matosevic (5), Blaser (2), Sieber (10/2), Blaser (2)
Penalty: Kreuzlingen 4 von 4, Solothurn 2 von 3
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Gacsalyi (überzählig), Meier (SG Pfadi/Kloten/1. Liga) und Schweikhardt (2. Mannschaft)
Nächstes Spiel: CS Chênois Genf – HSC Kreuzlingen (So, 2. März, 17 Uhr)
Nächstes Heimspiel: HSC Kreuzlingen – SG GC Amicitia Zürich (Sa, 8. März, 18 Uhr)

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