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Der Gewerblertreff wird attraktiver

Kreuzlingen — Die Verantwortlichen der Leistungsschau GEWA warben am Gewerbelunch für die Beteiligung am Gewerblertreff. Dieser wurde im 2013 zum ersten Mal angeboten und soll 2015 in überarbeiteter Form wieder lokale Unternehmer an die GEWA locken.

Peter Markstaller, Präsident des Gewerbevereins, Messeleiterin Renate Giger und GEWA-Präsident Werner Meister wollen, dass die GEWA eine Leistungsschau des lokalen Gewerbes bleibt und keine «Halli-Galli-Messe». (Bild: sb)

Peter Markstaller, Präsident des Gewerbevereins, Messeleiterin Renate Giger und GEWA-Präsident Werner Meister wollen, dass die GEWA eine Leistungsschau des lokalen Gewerbes bleibt und keine «Halli-Galli-Messe» wird. ( Bild: sb)

Regelmässig lädt der Gewerbeverein Kreuzlingen seine Mitglieder zum Lunch ins Restaurant Fischerhaus. Renate Giger, Messeleiterin und Geschäftsführerin der GEWA, und GEWA-Präsident Werner Meister nutzten den Anlass am vergangenen Donnerstag, um ihren neu überarbeiteten Gewerblertreff vorzustellen.Dabei handelt es sich um einen fix und fertigen Gemeinschafts-Stand zum kleinen Preis, der für lokale Unternehmer gedacht ist. Deren Beteiligung an der grenzüberschreitenden Leistungsschau war in den vergangenen Jahren nämlich rückläufig.

In der ersten Auflage hatte die Massnahme «Gewerblertreff» nur bedingt funktioniert: 2013 wurden von zwölf Ständen nur neun gebucht. Unter den anwesenden Geschäftsleuten gab es gar nur drei, die damals mit von der Partie waren. «Nicht repräsentativ fürs Kreuzlinger Gewerbe», befand Renate Giger und erklärte das neue «unschlagbare Angebot», für das man sich Inspiration an der WEGA in Weinfelden geholt habe.

Stand für 1500 Franken
Neu sind die Gemeinschaftsstände in Vierer-Blöcken angeordnet. Der Vorteil: Ein Stand ist nach zwei Seiten hin offen. Mitglieder des Gewerbevereins zahlen für vier Quadratmeter Standfläche lediglich 1500 Franken. Darin enthalten sind weisse Stellwände, grauer Teppich, eine Theke oder Stehtisch, Elektroanschluss, Licht sowie die Bewerbung und der Auf- und Abbau. Im nächsten Jahr hofft sie so, mindestens alle 28 Stände vermieten zu können, sagte Giger.

Das durchdachte Konzept ist dabei nur einer von vielen Gründen, die den Gewerblertreff attraktiv machen, erläuterte die Messeleiterin. Mit kleinem Aufwand und kostengünstig können sich Unternehmer hier ihren Kunden präsentieren, neue Geschäftsbeziehungen knüpfen und gleichzeitig die Stärke des Kreuzlinger Gewerbes zeigen. «Da kann man doch fast nicht mehr nein sagen», appellierte sie an die Anwesenden.

Netzwerken statt Internet
Werner Meister betonte, dass die Durchführung einer attraktiven Leistungsschau in den Statuten des Gewerbevereins verankert sei – deswegen sei ihnen die Beteiligung und darum auch das Feedback der Unternehmer wichtig: «Sagt uns, was ihr wollt! Die GEWA soll schliesslich keine allgemeine Belustigung, sondern eine Gewerbeausstellung sein.» Eine solche habe mit vielen Problemen zu kämpfen. «Wer heute eine neue Küche will, informiert sich im Internet, nicht auf einer Messe wie früher», weiss Meister. Dabei sei die GEWA der Ort um Netzwerke zu knüpfen. «Wollen wir jammern oder Gegensteuer geben?», so seine Aufforderung an die Anwesenden.

Gemeinsames OK nicht machbar
Den Voten der Unternehmer war zu entnehmen, dass der Gewerblertreff für sie, zumindest hinsichtlich Kosten und Zeitaufwand, eine mögliche Lösung darstellt. Diskutiert wurden anschliessend Themen wie Öffnungszeiten der Messe, Rahmenprogramm oder Standort des Treffs (Halle 2 oder Ausseneisfeld?). Dann dementierte Werner Meister noch Medienberichte, die ein gemeinsames OK Konstanz-Kreuzlingen angekündigt hatten. Dieses sei zwar gewünscht, aber schlicht nicht machbar.

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