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Einbruchserie: Vier Rumänen festgenommen

Frauenfeld – Die Kantonspolizei Thurgau hat Ende Februar vier Rumänen festgenommen. Sie werden dringend verdächtigt, Anfang 2014 zwischen Kreuzlingen und Arbon rund 60 Einbrüche begangen zu haben.

Bei der Einbruchserie zwischen Mitte Januar und Ende Februar waren, vorwiegend in der Dämmerungszeit, Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser entlang der Seelinie zwischen Kreuzlingen und Freidorf bei Arbon betroffen. Die Täterschaft gelangte in den meisten Fällen durch das Aufbrechen der Sitzplatz- oder Balkontüren in die Wohnräume ein. Gestohlen wurde vorwiegend Schmuck und Bargeld.

Die Festnahmen sind das Ergebnis aufwändiger Ermittlungen: Die Kantonspolizei Thurgau wertete Spuren an den Tatorten aus und analysierte die Vorgehensweise der Täterschaft. Mit zivilen und uniformierten Einsatzkräften wurden Schwerpunktkontrollen in den Wohnquartieren durchgeführt. Ausserdem wurden Kontrollen in den Zügen und auf Bahnhöfen intensiviert, weil Anhaltspunkte bestanden, dass die Täterschaft öffentliche Verkehrsmittel benützte.

Erfolgreiche Massnahmen
Die gezielten Massnahmen und Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau führten Ende Februar zum Erfolg: Im Regionalzug zwischen Romanshorn und Uttwil konnten zwei 27-jährige Rumänen festgenommen werden. Im Zuge der Ermittlungen gelang es, den Aufenthaltsort der beiden Männer in einem Hotel in Konstanz zu eruieren. Bei der Durchsuchung des Hotelzimmers trafen die Polizeikräfte auf zwei weitere Rumänen. Die beiden 29- und 30-jährigen Männer wurden ebenfalls festgenommen, sie befinden sich in Auslieferungshaft.

Die vier Kriminaltouristen stehen im dringenden Verdacht, von ihrem Logis aus rund 60 Einbruchdiebstähle im Kanton Thurgau begangen zu haben. Die Deliktssumme dürfte sich auf rund 150000 Franken belaufen. Bei den Straftaten wurde Sachschaden von insgesamt über 100000 Franken angerichtet.

Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt gegen die mutmasslichen Einbrecher eine Strafuntersuchung. Die umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen. Die vier Rumänen werden zudem verdächtigt, in mehreren anderen Kantonen weitere Straftaten begangen zu haben.

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