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Siegesserie ist zu Ende

Handball – Nach zuletzt vier Siegen in Serie mussten die NLB-Männer des HSC Kreuzlingen beim 27:31 gegen den Tabellenvierten Yellow Winterthur wieder einmal als Verlierer vom Feld. (Markus Rutishauser)

Trainer Tobias Eblen. (Bild: Gaccioli)

Trainer Tobias Eblen. (Bild: Gaccioli)

Die Gastgeber erarbeiten sich den entscheidenden Vorsprung in der Endphase der 1. Halbzeit, als sie von 11:10 auf 16:12 wegzogen. Diesem Rückstand rannte der Aufsteiger in den zweiten 30 Minuten vergeblich hinterher.

In der NLB-Tabelle bleibt Winterthur dank dieses Heimsieges auf Tuchfühlung mit dem Podest, liegen die Eulachstädter doch nur zwei Punkte hinter dem drittplatzierten RTV Basel zurück. Fünf Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung des HSC Kreuzlingen auf die Abstiegsplätze immer noch sieben Zähler. Und am nächsten Samstag bietet sich dem Team von Spielertrainer Tobias Eblen im Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten BSV Stans (12.) die Chance, sich mit dem 10. Saisonsieg auch rein rechnerisch den Klassenerhalt zu sichern. Diese Partie wird um 18 Uhr in der Sporthalle Egelsee angepfiffen.

Verkraftbarer Rückschritt
Die Kreuzlinger konnten nicht mehr an die starke Teamleistung anknüpfen, welche sie eine Woche zuvor noch beim 33:31 über die mit vier NLA-Spielern verstärkte SG GC Amicitia Zürich gezeigt hatten. Angeführt vom überragenden Raphael Liniger, der auf diese Saison hin nach sieben NLA-Jahren beim TSV St. Otmar St. Gallen zu den Eulachstädtern gewechselt hatte, geriet Yellow einzig in der Startphase zweimal in Rückstand. Beim HSCK stand für einmal nicht der ungarische Stammtorhüter Pal Kenyeres zwischen den Pfosten. Sein Stellvertreter Lukas Buff zeigte in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und trug mit seinen Paraden massgeblich dazu bei, dass die Kreuzlinger bis zum 10:11 (24.) am Tabellenvierten dranblieben. Dann aber spurtete das Team von Trainer Oliver Roth doch noch zu einem komfortablen 16:12-Halbzeitvorteil.

Von diesem Rückschlag erholten sich die Thurgauer in den  zweiten 30 Minuten nicht mehr. Yellow hatte den Aufsteiger sicher im Griff und lag permanent mit mindestens drei Treffern vorne. Beim HSCK war zudem die Chancenauswertung alles andere als optimal. So wurden gleich drei Gegenstösse und ein Penalty nicht verwertet. Überhaupt war die Fehlerquote etwas zu hoch, als dass man die Winterthurer nochmals hätte in Bedrängnis bringen können.

Am Ende war beim HSCK für einmal nicht NLB-Topscorer Oliver Schoof der erfolgreichste Torschütze, sondern der Linkshänder Milan Kozak mit zehn Treffern aus elf Versuchen. Erneut eine starke Leistung zeigte auch der montenegrinische U21-Nationalspieler Bozidar Nikocevic (6 Tore). Bei Yellow war Raphael Liniger mit zehn Toren der überragende Offensivspieler. Im Kampf um die Krone des NLB-Torschützenkönigs konnte Liniger seinen Rückstand auf Leader Schoof damit auf 16 Treffer verkürzen.

Yellow Winterthur – HSC Kreuzlingen 31:27 (16:12)

Eulachhalle. – 180 Zuschauer. – Sr. Kamber/Meili.

Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 9-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.

Winterthur: Inauen/Parisa; Gehrig, Meili (4), Riwar, Huber, Läng (6/2), Steiner (3), Oltmanns, Graf (1), Kipili (5), Rüeger (3), Liniger (10/1).

Kreuzlingen: Buff/Kenyeres; Eblen, Müller, Fülöp, Schoof (6), Nikocevic (6), Meier, Gacsalyi, Heim (2), Fekete (1), Kasumovic, Schäfer (2), Kozak (10).

Penaltys: Winterthur 3 von 3, Kreuzlingen 0 von 1.

Nächstes Spiel: HSC Kreuzlingen – BSV Stans (Sa, 22. März, 18.00 Uhr, Sporthalle Egelsee).

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