/// Rubrik: Stadtleben

Frischer Wind bei «schweiz.bewegt»

Kreuzlingen – «David vs. Goliath» heisst es beim siebten Bewegungsduell «schweiz.bewegt» – und damit ist nicht Gottlieben gegen Kreuzlingen gemeint. Am 9. und 10. Mai werden grosse und kleine Menschen gegeneinander antreten.

Lernende des Sport-KVs probieren schon mal die Bobbycars aus.(Bild: ek)

Lernende des Sport-KVs probieren schon mal die Bobbycars aus. (Bild: ek)

Es gibt wahrscheinlich wenig Gemeinden, die jedes Jahr mit solchem Eifer am Bewegungsduell «schweiz.bewegt» teilnehmen wie Kreuzlingen. Unsere Region zählt mittlerweile schweizweit zu den grössten Austragungsorten, zahlreich tummeln sich jahraus, jahrein Bewegungshungrige an den sportlichen Stationen im Seeburgpark. Auch in diesem Frühling wird das sicher nicht anders sein: Zehn Gemeinden von Altnau bis Wäldi nehmen teil. Und mit der Organisation sind für einmal richtige Bewegungsexperten betraut: Die Lehrlinge des Kreuzlinger Sport-KVs.

Zusammen mit der Stadt Kreuzlingen werden 17 Schülerinnen und Schüler (eine komplette Klasse des Sport-KVs) den Anlass von Anfang an bis zum Schluss planen und durchführen. Schon im vergangenen Jahr konnten sich die jungen Leute im Bereich «Marketing» am Projekt beteiligen. Während des Anlasses standen sie als Helfer zur Verfügung. Das scheint sie sehr inspiriert zu haben – vielleicht, weil sich die Aufgaben mit den Inhalten ihrer vierjährigen Ausbildung überschneiden.

Kneipensport im Park
Im Auftrag der Stadt organisieren sie den gesamten Anlass, planen das Marketing, übernehmen die Budgetplanung und haben alle 23 Posten ausgearbeitet. Bei diesen warten einige Überraschungen auf Junioren, Senioren und alle dazwischen. So ist ein «Jung bleib Parcours» und ein «Basketball-Parcours» geplant, es wird Minigolf gespielt oder mit dem Bobbycar ein Rennen gefahren. Überlebensgross wird ein Töggeli-Kasten sowie ein Dart aufgebaut, für alle, die sich sonst eher in der Kneipe sportlich betätigen. Beim Bungee Run, Rodeo und Kuhmelken wird dafür ländlicher Bewegung gefröhnt, über Stock und Stein geht es dann beim Orientierungslauf. Feuerwehr- und Samariterparcours bieten allen Teilnehmern Wissenswertes am Rande. Es gibt Slacklinen und Rudern und noch viel mehr.

Gegeneinander antreten sollen Gross und Klein. Die Bewegungszeiten aller Teilnehmer, die kleiner sind als 1,55 Meter, werden zusammengezählt und gegen die der Grösseren aufgewogen. In diesem Jahr hoffen die Organisatoren, mindestens 3600 Menschen zur Teilnahme zu bewegen. Das war bisher der Rekord, den man gerne erneut erreichen möchte. Im letzten Jahr kamen knapp 2200.
Damit «schweiz.bewegt» ein voller Erfolg wird, haben in diesem Jahr Coop, Suvaliv, Swisslife und Dosenbach ihre Sponsortätigkeit zugesagt. Verschiedene Wettbewerbe, etwa für Firmen oder Nachwuchs-Regisseure runden das Programm im Seeburgpark ab. Eine Geschenkaktion verpricht Grosseltern und Enkelkindern, die zusammen kommen, eine extra Belohnung. Werbung wird unter anderem via Facebook gemacht und an Ständen am Ziil-Center, Karussell oder am Hafen.

Benotet wird am Schluss
Die Schülerinnen und Schüler, so viel ist sicher, werden auf jeden Fall alles geben, damit das Bewegungsduell ein voller Erfolg wird – benotet wird deren Einsatz schliesslich auch.

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