/// Rubrik: Stadtleben

Mit der vhs Grenzen erkunden

Konstanz/Kreuzlingen – Der Semesterschwerpunkt der vhs dreht sich um das Thema «Grenze». Bei drei Veranstaltungen können Interessierte Grenzen und ihre Bedeutung direkt erfahren.

Die Kunstgrenze. (Bild: zvg)

Die Kunstgrenze. (Bild: zvg)

Am 8. April stellen Hellmut Schöwe, und Rolf Müller, die Leiter Gemeinschaftszollanlage Konstanz-Kreuzlingen, von 9.30 bis 11.30 Uhr vor, wie hier Deutsche und Schweizer Behörden eng zusammenarbeiten. Der Rundgang vor Ort bietet einen Blick in die Geschichte, die Grenzverhältnisse und hinter die Kulissen und erklärt, warum es gelegentlich zu einem LKW-Stau an der Grenze kommen kann.

Am 25. April erklärt der Historiker Dr. Arnulf Moser bei einem Spaziergang am Grenzzaun zwischen Paradies und Tägermoos die Grenzverhältnisse und wie es zu Konstanzer Grundbesitz auf Schweizer Seite mit völkerrechtlichen Besonderheiten kam. Zur Grenze gehören auch Reste des von der Wehrmacht 1939/40 errichteten Grenzzauns, an dem mancher Verfolgte des NS-Regimes scheitern sollte. Seit nunmehr 7 Jahren verläuft zwischen Konstanz und Kreuzlingen auf Klein Venedig anstelle eines Grenzzauns die erste Kunstgrenze der Welt.

Die Führung mit dem Künstler Johannes Dörflinger am 9. Mai schliesst die Reihe der Grenzbesuche ab. Sie erläutert die Idee der 22 Tarot-Skulpturen und zeigt auf, was alles nötig war, um das Werk zu realisieren.

Kosten pro Führung 8,00 €, eine rechtzeitige Anmeldung unter 0049-7531-59810 ist unbedingt erforderlich.

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