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Politik für Familien

Frauenfeld – Die Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien im Kanton Thurgau sollen weiter verbessert werden. Der Regierungsrat hat ein Folgekonzept für ein koordiniertes Vorgehen in der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik für die Jahre 2014 bis 2018 genehmigt.

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Das vom Regierungsrat freigegebene Konzept gibt einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik im Kanton Thurgau und zeigt auf, welche Ziele und Massnahmen in den kommenden Jahren im Vordergrund stehen.

Das Konzept definiert 15 Massnahmen in den folgenden vier Themenfeldern: Gute Rahmenbedingungen für Familien; Betreuungsangebote und Elternbildung; Förderung, Schutz und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen; Frühe Förderung. Der Vernetzung und Koordination privater und staatlicher Angebote wird grosse Bedeutung beigemessen. Zudem ist die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden wichtig, weil viele Aufgabenfelder im Bereich Kind, Jugend und Familie in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Das Konzept setzt auf den Grundsatz «Prävention vor Intervention», das heisst, dass vor einer allfälligen behördlichen Intervention frühe Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien angeboten werden sollen.

Kosten von bis zu 900000 Franken
Für die Umsetzung des Konzepts 2014 bis 2018 ergeben sich für den Kanton im laufenden Jahr 2014 geschätzte Gesamtkosten von 850000 Franken, in den Folgejahren 2015 bis 2018 wird von einem jährlichen Gesamtbetrag von 700000 bis 900000 Franken ausgegangen. Rund zwei Drittel dieser jährlichen Beträge werden für die Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen aufgewendet, ein Drittel wird für den Betrieb der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen eingesetzt. Die bisherige Dotation für die Fachstelle von total 150 Stellenprozent wird beibehalten.

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