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Ein Tropfen auf dem heissen Stein?

Konstanz/Stuttgart – Das baden-württembergische Ministerium gibt der von einer Finanzkrise gebeutelten Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz eine Zusage für 1,2 Prozent mehr Förderung in 2015 und 2016.

(Bild: archiv)

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Die Zuschuss-Verhandlungen von Bürgermeister Dr. Andreas Osner und Philharmonie-Intendant Beat Fehlmann beim zuständigen Ministerium in Stuttgart tragen Früchte: Das Land anerkennt die konsequenten Sparbemühungen des Orchesters und sendet mit einer Erhöhung des Zuschusses in den kommenden zwei Jahren um jeweils 1,2 Prozent ein deutliches Signal. Das entspricht rund 32’600 Franken mehr pro Jahr als bislang.

Staatssekretär Jürgen Walter teilte den positiven Bescheid in einem Schreiben an Bürgermeister Dr. Osner mit. Der Sozialdezernent hat zusammen mit Intendant Beat Fehlmann am 19. März beim zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart auf die schwierige Situation des Orchesters aufmerksam gemacht. In den Gesprächen setzten sie sich mit Nachdruck dafür ein, dass die strikten Sparmassnahmen des Orchesters nicht zu einem Rückgang des Landeszuschusses führen. «Wir freuen uns, dass unser Bemühen erfolgreich war», so Dr. Osner.

Im laufenden Jahr erhält das Orchester einen Zuschuss rund 2.71 Millionen Franken. Der Zuschuss für 2015 und 2016 beträgt somit rund 2.74 Millionen Franken. Die Erhöhung soll im Rahmen des Staatshaushaltsplan 2015/2016, der derzeit aufgestellt wird, umgesetzt werden, schreibt Staatssekretär Walter. Die Entscheidung bedarf der Zustimmung des Landtags.

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