/// Rubrik: Kultur

Die «Legende vom heiligen Trinker» in Kreuzlingen

Kreuzlingen – Die Kellerbühne St. Gallen gastiert im Theater an der Grenze. (Inka Grabowsky)

Szenenbild mit Urs Gühr am Klavier und Matthias Peter. (Bild: zvg)

Szenenbild mit Urs Gühr am Klavier und Matthias Peter. (Bild: zvg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allein die Tatsache, dass sich der Todestag eines Schriftstellers zum 75. Mal jährt, rechtfertigt noch nicht die Wiederaufführung eines seiner Werke. Aber sie gab dem St. Galler Schauspieler (und Leiter der Kellerbühne) Matthias Peter den Anlass, sich mit Joseph Roth und seiner Arbeit zu beschäftigen und mit einem Stück auf Tournee zu gehen. Der Österreichische Romancier schrieb «die Legende vom heiligen Trinker» 1939 quasi als Testament. Er litt selbst an Alkoholismus und beschreibt die Nöte und die Überlebensstrategie eines Süchtigen auf eine leichte, ironische Weise, die auch heute noch erlebenswert ist: Dem obdachlosen Trinker Andreas Kartak geschehen im Frühling 1934 in Paris eine Serie von Wundern. Ein Herr gibt ihm 200 Francs, die er an einer Heiligenstatue hinterlegen soll. Andreas ist ein Mann von Ehre und will der Bitte auch Folge leisten. Dummerweise kommt immer ein Trinkgelage dazwischen …

Matthias Peter und der Pianist Urs Gühr machen aus der Legende ein Erzähltheater mit Musik. Sie gastieren am 25. April im Kreuzlinger Theater an der Grenze, Beginn der Vorstellung ist 20 Uhr.

Tickets gib es u.a. über www.ticketportal.com oder bei Kreuzlingen Tourismus (Tel. 071 672 3840).

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