/// Rubrik: Kultur

Junges Theater für Griechenland

Konstanz – Das Junge Theater Konstanz zeigt mit «Utopia in progress» eine dokumentarische Inszenierung mit deutschen und griechischen Jugendlichen nach Aristophanes. Premiere ist am Samstag, 26. April, um 20 Uhr, in der Spiegelhalle.

Hilfe für Griechenland, mal anders. (Bild: zvg)

Hilfe für Griechenland, mal anders. (Bild: zvg)

19 junge Menschen aus Griechenland und Deutschland. Zwei Chöre, beide europäisch und gleichzeitig gegensätzlich, begegnen sich auf der Bühne der Spiegelhalle. Im Februar 2014 haben sie sich zum ersten Mal gesehen. Weit weg von Konstanz, auf der Probebühne des Vassiliko Theatro in Thessaloniki. Nach Intensivproben in Thessaloniki und Konstanz mündet nun die Reise der griechisch-deutschen Kooperation in den Bühnenraum der Spiegelhalle – wo sie sich erneut gegenüber stehen.

Haben wir eine gemeinsame Utopie über einen idealen Staat? Brauche ich das Gegenüber, um zu überleben? Wollen wir eine Revolution? Und wer muss leider draussen bleiben? Nach Motiven der «Vögel» von Aristophanes und mithilfe dokumentarischen Materials stellt «Utopia in progress» die Frage nach sozialer und politischer Gerechtigkeit und danach was Erwachsenwerden im heutigen Europa eigentlich bedeutet.

Initiiert von Theaterpädagogin Sarit Streicher ist «Utopia in progress» das erste internationale Projekt im Jungen Theater Konstanz. Regie führen Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, die bereits mit Rimini Protokoll und Dimiter Gottscheff zusammen gearbeitet haben. Ihre Produktion «Telemachos – should I stay or should I go?» (Ballhaus Naunynstrasse Berlin) wurde zum  Heidelberger Stückemarkt 2013 eingeladen und war zu Gast am Staatstheater Karlsruhe und Theater Rampe Stuttgart.

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