/// Rubrik: Topaktuell

Mitgliederzuwachs dank GEWA

Kreuzlingen – Der Quartierverein Emmishofen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Auftritt an der GEWA hat neue Mitglieder gebracht und die Zusammenarbeit aller Quartiervereine der Stadt verstärkt. Was auch an der Fasnachtsparade zum Ausdruck kam. (Text: Kurt Peter)

«Austausch pflegen und Kontakte knüpfen, Beziehungen vertiefen und Zusammenarbeit stärken»: Neben diesen Aspekten führte Christian Brändli, Präsident des Quartiervereins Emmishofen, auch den Werbeerfolg der GEWA als positive Bilanz der vergangenen Messe aus. In seinem Bericht anlässlich der Jahresversammlung im Stefanshaus sprach er von einer gelungenen Aktion, die dem Quartierverein 40 neue Mitglieder gebracht habe.

Institutsleiter Thomas Bücheler informierte über die Schule Bernrain. (Bild: kp)

Institutsleiter Thomas Bücheler informierte über die Schule Bernrain. (Bild: kp)

Vertieft wird die Zusammenarbeit der städtischen Quartiervereine durch einen gemeinsamen Internetauftritt. Dieser sei derzeit an der Umsetzung, für Emmishofen brauche es allerdings noch einen Webmaster, führte Brändli aus. Als Beispiel unkomplizierter Umsetzung und nachbarschaftlichem Engagement bezeichnete der Präsident die Realisierung eines Volleyballplatzes am Zeppelinring. Dieser soll im Mai zur Verfügung stehen.

Weiter kritisch beobachten
Dass der Hauptzoll nun definitiv geschlossen bleibt, zeigt auch Auswirkungen im Quartier. So steige die Mehrbelastung der Brückenstrasse weiter an, erklärte Brändli. Von Seiten der Verantwortlichen werde dies allerdings mit den Worten skizziert, dass «der Ausbaustandard der Strasse dies zulässt». Da die Öffnung des Grenzüberganges Klein Venedig nach Mitteilung beider Städte kurzfristig keine Option sei, werde der Vorstand die Situation weiter kritisch beobachten.

Mit der Fasnachtsparade im Februar habe die Zusammenarbeit der Quartiervereine einen weiteren Höhepunkt erlebt, blickte der Präsident zurück. Emmishofen habe bei dieser Aktion einen Lead übernommen, doch alle Quartiervereine seien mit grossem Engagement dabei gewesen. Dass das Wetter auch grossartige mitgespielt habe, meinte Brändli, habe zusätzlich zum grossen Erfolg der Veranstaltung geführt.

Gesunde Finanzen
Der Vorstand sei in der städtischen Kommission «Langsamverkehr» mit Jürg Diggelmann vertreten. Ausserdem sei der Kurs «Social Media» besucht worden. «Ein interessanter Abend mit tiefen Einblicken in die Welt der neuen Medien, deren Nutzen und Gefahren». Neben dem Herbstausflug und dem Chlausstamm erwähnte Brändli den Silvesterapero auf Schloss Girsberg. «Seit 24 Jahren dürfen wir uns an diesem attraktiven Ort treffen, die Familie Schmid verdient einen grossen Dank für diesen jeweils schönen Anlass».

Von gesunden Finanzen konnte Kassierin Theres Stolz an der Jahresversammlung berichten. Bei Einnahmen von 5800 Franken und Ausgaben von 4600 Franken bleibt ein Gewinn von 1200 Franken. Das Vereinsvermögen beläuft sich damit auf knapp 25 000 Franken. Der aktuelle Mitgliederbestand beträgt 300. An der Jahresversammlung wurde André Burgermeister als Verstärkung in den Vorstand gewählt.

Grosse Aufgaben für Schule Bernrain
Im Anschluss an die Jahresversammlung informierte Institutsleiter Thomas Bücheler über die Schule Bernrain. 1843 als «landwirtschaftliche Armenschule» gegründet, erlebte die die Schule 1930 mit 60 betreuten Jugendlichen ihren Höchstbestand. Heute besuchen 34 verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche die Institution, sie sind zwischen 6 und 16 Jahren alt. Ziel sei die Reintegration in die Volksschule, hielt Bücheler fest.

Grosse Aufgaben kommen in der Zukunft auf die Schule Bernrain zu. Zwar zeige sich das Internatsgebäude in gutem Zustand, weise aber hohen Sanierungsbedarf aus, erklärte Bücheler. Der Raumbedarf für die Schule sei nur zum Teil abgedeckt. Im Gutsbetrieb Brunnegg sei ein Sozialprojekt für 8 bis 10 Jugendliche geplant, das im kommenden Jahr gestartet werden soll. Dies müsse als separate Aufgabe gesehen werden, die bestehende Schule Bernrain bleibe am Standort. Für den landwirtschaftlichen Betrieb Brunnegg werde noch ein geeigneter Pächter gesucht.

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