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Bitterer Saisonstart für Philipp Frommenwiler

Rennsport – Abhaken und nach vorn blicken: Für Philipp Frommenwiler wurde der Saisonauftakt im ADAC GT Masters zur Enttäuschung.

Der Saisonauftakt verlief für Frommenwiler nicht optimal. (Bild: Gruppe C Verlag)

Der Saisonauftakt verlief für Frommenwiler nicht optimal. (Bild: Gruppe C Verlag)

In beiden Läufen in Oschersleben blieben der Schweizer und sein Teamkollege Sebastian Asch punktlos. Unverschuldete Unfälle verhinderten ein besseres Ergebnis für das Duo von Farnbacher Racing.

«So hatten wir uns den Saisonstart ganz und gar nicht vorgestellt», blickt Philipp Frommenwiler geknickt zurück. Mehr als Rang 13 am Samstag und Position elf am Sonntag war für den Motorsportler nicht drin. Beide Male erhielt der 24-Jährige bereits in der Startphase einen herben Dämpfer. Im Kampf um die Spitzenplätze wurde der Kreuzlinger gleich in der ersten Kurve von einem Konkurrenten ins Aus gedrängt. «Lauf eins war für uns damit gelaufen. Im Anschluss konnten wir nur noch Schadensbegrenzung betreiben», so Frommenwiler.

Im zweiten Rennen sahen die zahlreichen Fans ein ähnliches Bild. Diesmal erwischte es Teamkollege Sebastian Asch, der unmittelbar nach dem Start mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. Dabei wurde der Kühler des Porsche 911 GT3 R so stark beschädigt, dass eine Reparatur an der Box notwendig wurde. «Sebastian hatte versucht, einem bösen Startunfall auszuweichen. Dabei bremste eine Corvette vor ihm ab. Er hatte keine Chance und knallte hinten drauf», erklärt Philipp Frommenwiler.

Doch statt Trübsal zu blasen, blickt der Farnbacher-Pilot zuversichtlich dem nächsten Rennwochenende entgegen. Vom 9. bis 11. Mai wird das ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort gastieren. Den Dünenkurs nördlich von Amsterdam kennt Frommenwiler noch aus seiner Zeit im Porsche Carrera Cup. «In Zandvoort schlagen wir zurück», sagt der 24-Jährige. «Der Kurs sollte uns liegen und wir wollen unseren Rückschlag von Oschersleben schnell vergessen machen.»

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