/// Rubrik: Stadtleben

«Happy-ender» im Unruhestand

Kreuzlingen – Am Pensionierten-Anlass der Stadt Kreuzlingen wurde informiert, sich engagiert und jongliert.

Clown Klaus Klücklich bringt den Neu-Pensionierten Jonglieren bei.(Bild: ek)

Clown Klaus Klücklich bringt den Neu-Pensionierten Jonglieren bei. (Bild: ek)

«Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an» wurden die rund 150  Neu-Rentner am Pensionierten-Anlass der Stadt Kreuzlingen mit dem Lied von Udo Jürgens begrüsst. Stadtammann Andreas Netzle bedankte sich bei den Anwesenden für ihr jahrelanges Wirken in Kreuzlingen, ihr Mitprägen der kommenden Generation und nicht zuletzt für die Steuereinnahmen.  «Für einige beginnt nun der Ruhestand, für andere der Unruhestand», sagte Netzle mit Blick auf die sich nun eröffnenden Möglichkeiten als Pensionär.

Jonglieren gegen das Alter
Anschliessend referierte Prof. Dr. Helmut Bachmaier, Dozent an der Universität Konstanz, zum Thema «Alter hat Zukunft». Er führte aus, dass auch nach 65 die Persönlichkeitsentwicklung nicht aufhöre. «Das Schwierigste ist, sich im Alter noch zu motivieren».  Sich ein Haustier anzuschaffen wirke da dagegen. Viel Lesen, Lernen und Lachen helfe die kognitiven Fähigkeiten zu bewahren. Auch Jonglieren helfe die Lebenserwartung zu steigern, da es das Gleichgewichtsgefühl stärkt. «Wer sich im Alter keine Aufgabe gibt, gibt sich selbst auf», schloss Bachmaier. Passend dazu gab Clown und Jongleur Klaus Klücklich eine Einlage zum besten.

Stadträtin Dorena Raggenbass verwies zum Schluss noch auf die Freiwilligenbörse der Stadt Kreuzlingen und den aufgestellten Markt der Möglichkeiten: «Vielleicht entdeckt man sich dabei selber neu.»

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