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SC Kreuzlingen bleibt souveräner Leader

Wasserball – Der SC Kreuzlingen kann seine starke Form bestätigen und gewinnt in Lugano das zweite wichtige Auswärtsspiel hintereinander. In der Tabelle haben die Thurgauer bereits ein Polster von vier und mehr Verlustpunkten aufgebaut. (Text: Roland Keller)

Die Kreuzlinger Wasserballer bleiben Leader und am Ball. (Bild: Gaccioli)

Die Kreuzlinger Wasserballer bleiben Leader und am Ball. (Bild: Gaccioli)

Das Auswärtsspiel in Lugano war die zweite Auswärtspartie gegen ein Spitzenteam im Mai. Wie gegen den SC Horgen wollte Kreuzlingen in Lugano unbedingt gewinnen, um auch die zweite der drei Begegnungen und damit das direkte Duell bereits zu entscheiden. In der Winterrunde hatte man die Tessiner deutlich mit 19:11 geschlagen, und gestern gelang in Lugano mit einem 19:13 beinahe das gleiche Resultat.

Offensivspektakel von Anfang an
Kreuzlingen konnte vollzählig anreisen, Lugano seinerseits musste auf Stammcenter Marino wegen einer Sperre verzichten. Nichts desto trotz suchten beide Mannschaften das Heil in der Offensive: Nicht weniger als zwölf Tore in den ersten acht Spielminuten waren die Konsequenz. Dabei legten die Gäste vor und gingen mit 0:2 und 1:3 in Führung. Lugano zog nach hielt im weiteren Verlauf lange Zeit den Anschluss.

Viele Strafen gegen SCK
Kreuzlingen blieb zwar das spielbestimmende Team und musste die Führung nach dem 3:3 kein einziges Mal mehr abgeben, schaffte es aber nicht, sich vom Gegner abzusetzen. Ein Grund waren die vielen Strafen, die der Meister einmal mehr nehmen musste. Diese wurden von Lugano sehr gut ausgenützt, neben zwei Penalties verwerteten die Tessiner sechs von zehn Überzahlsituationen. Auch Kreuzlingens Überzahlspiel erreichte eine akzeptable Quote von 50 Prozent, allerdings spielten die Gäste nur gerade vier Mal in Überzahl.

So kam es, dass Lugano auch nach der letzten Pause den Anschlusstreffer vor Augen hatte, Kreuzlingen sich aber ohne Weideli und Herzog (beide drei Strafen) weiterhin nicht verunsichern liess. In den letzten vier Spielminuten waren es die beiden Ausländer Somogyi und Petrovic, die für die klare Differenz von 13:19 zugunsten der Gäste sorgten. Die Beiden zeigten starke Leistungen und liessen sich je sechs Treffer eintragen.

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