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Wasserdichtes Ja aus Bottighofen

Bottighofen – Die Bottighofer Stimmberechtigten sprachen sich am Montagabend einstimmig für eine jährliche Pro-Kopf-Beteiligung am geplanten Schwimm- und Freizeitbad Egelsee aus. Die Rechnung und alle weiteren Traktanden wurde ebenso diskussionslos abgenickt.

Die rote Stimmkarte der Bottighofer Gemeindeversammlung. (Bild: sb)

Die rote Stimmkarte der Bottighofer Gemeindeversammlung. (Bild: sb)

Zwölf Franken pro Kopf, Einwohner und Jahr will die Gemeinde Bottighofen an die Betriebskosten der Kreuzlinger Schwimmhalle zahlen. Das zunächst mit einer Laufzeit von zehn Jahren, sofern das Projekt am 28. September ein Ja an der Urne erhält. Gesamthaft würde das einen Zustupf von rund 250’00 Franken bedeuten. Ausserdem sollen Bottighofer zwölf Prozent Ermässigung auf Abos erhalten.

Positives Signal aussenden
Die Vorlage liess bei den Stimmberechtigten keine Fragen offen, was wohl auch an der ausführlichen Informationsveranstaltung Ende April lag, die ebenfalls im Dorfzentrum stattgefunden hatte. Die Bottighofer hoffen, durch ihre Entscheidung den Ausgang der Abstimmung in Kreuzlingen beeinflussen zu können, wie Stimmbürger Fritz Bruno Wirz in seinem Votum deutlich zum Ausdruck brachte: «Kreuzlingen wartet auf positive Signale, und das wäre eins.»

Hauptargument der Behörde ist, das Bottighofen mit rund 600 Abonnenten schon jetzt grösster Nutzer des bestehenden Bades Egelsee ist – und das müsste sowieso renoviert werden. «Für uns wäre es die günstigste Varianten, wenn die Schwimmhalle realisiert würde», verdeutlichte Gemeindeammann Urs Siegfried.

Auch die Präsentation zur Rechnung 2013 von Christina Bührer benötigte keine Diskussionen und wurde einstimmig genehmigt. Sie schliesst mit einem Plus von 6763 Franken, eine Rückstellung von 600’000 Franken für die Vorfinanzierung des Ausbaus des Entsorgungshofs sowie zusätzliche Abschreibungen in Höhe von 350’000 für die KinderTagesstätte (KiTa), das Dorfzentrum und die Gewässerverbauung Stichbach wurden bereits verbucht und jetzt nachträglich genehmigt. Das «sehr gute» Ergebnis ist laut Bührer dem hohen Ertrag aus Gemeinde- und Grundstückssteuern zu verdanken.

Einen Antrag Erwin Imhoffs, die 600’000 Franken besser dem Eigenkapital zuzuweisen, wiesen die Stimmberechtigten ab.

Ebenfalls genehmigt wurden der Verkauf der Parzelle 577 für 670’000 Franken, ein Nachtragskredit für die unvorhergesehenen Kosten beim Neubau der KiTa in Höhe von 292’511 Franken sowie 300’000 Franken für die Sanierung Müligässli mit Trottoir.

Einigkeit auch bei der Primarschulgemeinde
Auch die Primarschulgemeinde präsentierte sich einig in der Stimmabgabe. Genehmigt wurde die Rechnung 2013. Diese schliesst mit einem Plus von 350’000 Franken, budgetiert waren 1,1 Millionen Franken Minus. Ein «ermutigendes» Ergebnis, so Finanzchef Max Bolliger. Für die Sanierung des Turnhallendachs sprach die Versammlung 730’000 Franken.

Auch die Primarschule tagte: Blumen für Schulbehördenmitglied Patrizia Trüssel und selbstgebastelte Geschenke für Schulleiter Peter Wenk. (Bild: sb)

Auch die Primarschule tagte: Blumen für Schulbehördenmitglied Patrizia Trüssel und selbstgebastelte Geschenke für Schulleiter Peter Wenk. (Bild: sb)

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt wurden unter anderem Schulbehördenmitglied Patrizia Trüssel und Schulleiter Peter Wenk verabschiedet und verdankt.. Trüssel war die einzige Frau in der Schulbehörde und acht Jahre lang in verschiedenen Ressorts und Kommissionen aktiv. Ihre Nachfolgerin wird Christine Hugelshofer. Peter Wenk war fünfeinhalb Jahre Schulleiter und will sich künftig auf seine Arbeite als Kuntstherapeut und Theaterleiter in der Bildungsstätte Sommeri konzentrieren. Sein Nachfolger heisst Urs Schwarz.

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