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Mit stumpfen Waffen am Red Bull Ring

Motorsport – Eine malerische Alpenkulisse, schönstes Kaiserwetter und eine einzigartige Rennstrecke – trotz perfekter Rahmenbedingungen musste Philipp Frommenwiler beim vierten Rennwochenende einen erneuten Rückschlag hinnehmen. In den beiden Läufen zum ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich blieb dem Schweizer der Sprung in die Punkteränge verwehrt.

Philipp Frommenwiler hat derzeit Grund zur Sorge. (Bild. zvg)

Philipp Frommenwiler hat derzeit Grund zur Sorge. (Bild. zvg)

Die Pechsträhne von Philipp Frommenwiler nimmt kein Ende. Nach Platz zwölf im ersten der beiden Rennen auf dem Red Bull Ring kamen der Farnbacher-Racing-Pilot und sein Teamkollege Sebastian Asch in Lauf zwei nicht über den 21. Platz hinaus. Eine unverschuldete Kollision verhinderte eine Top-10-Platzierung am Sonntag. «Die Startphase lief gut für mich und ich konnte mich etwas vorarbeiten. In der vierten Runde knallte mir jedoch ein Mercedes ins Auto, was zu einem Reifenschaden führte», erklärt Frommenwiler. «Wir mussten an die Box und sind bis ans Ende des Feldes zurückgefallen. Basti kämpfte anschliessend nur noch mit stumpfen Waffen.»

Schon im Qualifying deutete sich an, dass der Red Bull Ring kein leichtes Pflaster für Philipp Frommenwiler und die weiteren Porsche-Fahrer werden würde. «Im Vergleich zu den anderen Herstellern hatten wir keine Chance. Auf den Geraden fehlten uns auf die Konkurrenz locker zehn Kilometer pro Stunde», so der Schweizer. Mehr als die Startplätze elf und 15 war für das eingespielte Duo nicht drin. «Wir hoffen, dass es bei den nächsten Rennen besser für uns aussieht. Wichtig ist jetzt, trotz dieser schwierigen Phase nicht die Hoffnung aufzugeben.»

Nürburgring und USA warten
Mit dem Gastspiel in Österreich endete für Philipp Frommenwiler die erste Saisonhälfte im ADAC GT Masters. Erst Anfang August geht es für den 24-Jährigen mit den beiden Rennen auf dem Slovakia Ring in der «Liga der Traumsportwagen» weiter. Zeit für einen Sommerurlaub bleibt Frommenwiler jedoch nicht. Der Kreuzlinger geht in Kürze beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (19. bis 22. Juni) für das Traditionsteam Manthey-Racing an den Start. Aus der Eifel geht es für den Schweizer direkt weiter in die USA. Beim Lauf zur amerikanischen Sportwagenmeisterschaft in Watkins Glen wird der Porsche-Pilot für das Team Alex Job Racing ins Steuer greifen. Für die Mannschaft aus Florida ging er bereits im Frühjahr bei den 12 Stunden von Sebring an den Start und verpasste als Vierter nur knapp den Sprung aufs Podest.

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