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Mehr Passagiere bei Bahn und Bus

Frauenfeld – Im Jahr 2013 beförderten die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs im Kanton Thurgau 38,7 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahr reisten 1,4 Millionen Fahrgäste oder 3,8 Prozent mehr mit Bahn, Bus und Schiff. Der öffentliche Verkehr konnte seinen Anteil am Gesamtverkehr in den letzten Jahren steigern.

Der Zuspruch nach dem öffentlichen Verkehr hält damit seit Jahren unvermindert an. Zwischen 2005 und 2013 stieg die Nachfrage im Kanton Thurgau um 13,2 Millionen Passagiere oder 52 Prozent. Mit 3,8 Prozent war die Nachfragesteigerung im letzten Jahr höher als im Vorjahr (2,4 Prozent).

2013 gab es mehr Fahrgäste auf Bus und Bahn (Bild: Archiv)

2013 gab es mehr Fahrgäste auf Bus und Bahn (Bild: Archiv)

Die positive Entwicklung ist auf das Bevölkerungswachstum, die erhöhten Mobilitätsbedürfnisse und die Fahrplanausbauten der letzten Jahre zurückzuführen. Der öffentliche Verkehr konnte zwischen 2005 und 2010 seinen Anteil am Gesamtverkehr von 18,6 Prozent auf 20,0 Prozent erhöhen, während  der motorisierte Individualverkehr einen Rückgang von 71,4 Prozent auf 69,8 Prozent verzeichnete (Quelle: Mikrozensus des Bundes). Die Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf den öffentlichen Verkehr ist ein im kantonalen Richtplan sowie in den Agglomerationsprogrammen dargelegtes Ziel.

Bahn legt gemäss schweizerischem Trend zu
Die Bahnen im Kanton Thurgau zählten im Vergleich zum Vorjahr 934’000 zusätzliche Kunden. Die Nachfragesteigerung von 3,5 Prozent liegt damit leicht über dem schweizerischen Durchschnitt der SBB von 3,4 Prozent. Der stärkste Zuwachs konnte auf der Schnellzugslinie Weinfelden – Konstanz (+ 170000) festgestellt werden.

Überdurchschnittliches Wachstum bei den Buslinien
Die regionalen Buslinien beförderten 318000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem überdurchschnittlichen Wachstum von 5 Prozent. Hohe Nachfragesteigerungen verzeichneten die Buslinien Arbon – St. Gallen (+ 72000), St. Gallen – Horn (+ 68000), Frauenfeld – Aadorf (+ 30000) sowie Frauenfeld – Steckborn (+ 26000).

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