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Spitexverein wird in Fonds umgewandelt

Kreuzlingen – Den Verein Spitex Kreuzlingen gibt’s nicht mehr. Die 12. ordentliche Mitgliederversammlung vom 11. Juni war die letzte.

Spitex-Logo. (Bild: archiv)

Spitex-Logo. (Bild: archiv)

Einstimmig votierten die Anwesenden für die Auflösung des Vereins. Dennoch: Für die1300 Mitglieder ändert sich nichts. Sie können weiterhin Gönner-Mitglieder bleiben. Wie bisher dürfen sie hauswirtschaftliche Leistungen der Spitex Region Kreuzlingen günstiger beanspruchen. Ein neu einzurichtender städtischer Fonds soll an die Stelle der Vereinsstruktur treten und die Mitgliedsgelder verwalten.

Grund: Der gesamte operative Bereich ging vor mehr als einem Jahr in die neu gegründete Organisation «Spitex Region Kreuzlingen» über. Hier wurden neun einzelne lokale Spitexvereine aus der Region aufgelöst und deren operativen Bereiche zu einer grossen Einheit zusammengefasst.

Präsident Paul Paproth stellte den Antrag zur Vereinsauflösung – auch im Namen der weiteren Vorstandsmitglieder Renato Canal und Barbara Kern. Der bis jetzt bestehende Verein Spitex Kreuzlingen und sein Vermögen soll dann als Gönnerverein in einen städtischen Fonds umgewandelt werden. Gleichzeitig würde sich für die derzeitigen und neu hinzukommende Mitglieder funktionell nichts ändern. Die jährlichen Mitglieder-, bzw. Gönnerbeiträge fliessen auf ein städtisches Konto und werden durch die Finanzabteilung der Stadt Kreuzlingen verwaltet. Dieser Fonds untersteht dann, wie alle städtischen Fonds, der Kontrolle der Finanz- und Rechnungskommission des Gemeinderates, sowie einer externen Finanzkontrolle.

Wie wichtig die Spitex für die Bewohnerinnen und Bewohner unsere Region ist, zeigte Renato Canal an Hand von Zahlen auf. So führte die Spitex Region Kreuzlingen im Jahre 2013 ca. 62’000 Besuche bei pflege- und hilfsbedürftigen Menschen durch. Dies schaffte sie mit gut 80 Angestellten. Seinen Aussagen nach ist die Spitex der Region Kreuzlingen gut gerüstet für die zunehmenden, anspruchsvollen Aufgaben der Zukunft.

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