/// Rubrik: Vereine

Lebensretter bildeten sich weiter

Kreuzlingen – Kürzlich fand die Gemeinschaftsübung des Samaritervereins und der SLRG Kreuzlingen auf dem Campingplatz statt. Auch interessierte Camper machten mit. Insgesamt vier Posten galt es zu absolvieren

Als erstes wurde eine Frau von einer Biene gestochen, als sie etwas trank. Sie reagierte allergisch auf den Stich, musste beruhigt und zum ruhig Atmen animiert werden. Das beste Mittel, um die Anschwellung in den Griff zu bekommen, ist Eislutschen.

Das zweite «Unfallopfer» war im See. Es musste aus dem Wasser gezogen und mit einem Defibrillator reanimiert werden. An der nächsten Station waren ein Auto und ein Junge zusammen gestossen. Der Junge zog sich aber keine schlimmeren Verletzungen zu. Eigentliches «Problem» waren der betrunkene Autofahrer und die hysterische Beifahrerin, die sich nicht beruhigen wollten.

Die vierte und letzte Übung: Ein junger Mann experimentierte mit Brandbeschleuniger. Er hatte am Oberkörper und im Gesicht schwere Verbrennungen erlitten. Die verbrannten Stellen wurden mit nassen Lappen gekühlt. Auch hustete er heftig, weil er zu viel Rauch eingeatmet hatte.

Es war ein gelungener Abend. Die Teilnehmer gewannen neue Erkenntnisse im Umgang mit Unfallopfern. Die nachgestellten Szenen können einem täglich begegnen.

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