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Halbfinalgegner des SC Kreuzlingen heisst SV Basel

Wasserball – Kreuzlingen startet am Dienstag, 1. Juli, um 20.30 Uhr in die Playoffs 2014. Im Halbfinal trifft man im Hörnli auf den SV Basel, der sich überraschend gegen Aegeri durchsetzen konnte. Lugano muss im zweiten Duell in Horgen antreten. (Roland Keller)

Robin Pleyer für den SCK im Einsatz. (Bild: Mario Gaccioli)

Robin Pleyer für den SCK im Einsatz. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Viertelfinals brachten eine grosse Überraschung, die wohl nur wenige kommen sahen. Das in der Qualifikation klar stärkere Aegeri, dank Siegen gegen Kreuzlingen und Lugano zum Geheimtipp und Angstgegner der Thurgauer avanciert, schied gegen Basel sang- und klanglos aus. In der Best-of-three Serie gewannen die Nordwestschweizer Heim- und Auswärtsspiel deutlich und stossen nach 2012 erneut in die Runde der letzten Vier vor.

Einwöchige Pause genutzt
Kreuzlingen als Qualifikationssieger zog während der laufenden Zwischenrunde eine Woche Spielpause ein, da man wie das zweitplatzierte Horgen direkt für die Halbfinals qualifiziert ist. Diese Zeit wurde intensiv für die Vorbereitung auf die wichtigsten drei Meisterschaftswochen genutzt.

Dabei haben die Kreuzlinger auch die laufenden Spiele verfolgt und sich wohl auch etwas über das Vorstossen der Basler gefreut. Denn mit Aegeri ist ein für die Kreuzlinger äusserst unangenehmer Gegner früh gescheitert, und die Thurgauer können die schlechte Bilanz gegen die Zentralschweizer in diesem Jahr vergessen. Allerdings wird man nicht den Fehler machen, die Basler zu unterschätzen.

Diese haben im Viertelfinal deutlich besser verteidigt als noch in den Vorrunden, als nur Genf noch mehr Tore kassiert hatte. Und die Offensivpower der Basler hat der SCK schon zu spüren bekommen, musste man doch im ersten Aufeinandertreffen immerhin sechzehn Gegentreffer einstecken.

Horgen gegen Lugano
Der zweite Halbfinal hat es ebenfalls in sich. Lugano hat sich gegen Schaffhausen keine Blösse gegeben und zweimal sicher gewonnen. Damit fordern die Tessiner jetzt den SC Horgen heraus, die erste Partie findet ebenfalls am Dienstag im Horgner Käpfnach statt. Dabei bauen die Zürcher auf eine bessere Bilanz aus der Vorrunde (2:1), und das letzte Duell in Horgen ging
ebenfalls ans Heimteam. Lugano kann aber auf einen Playoff-erfahrenen Kader mit viel Offensivpotential zählen und dürfte weit mehr als eine Aussenseiterrolle spielen.

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