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Juso protestiert gegen Abbau in der Bildung

Frauenfeld – Mit einer Protestaktion vor dem Frauenfelder Rathaus haben die Thurgauer JungsozialistInnen im Vorfeld der Grossratssitzung vom Mittwochmorgen ihrem Unmut über die geplanten Sparmassnahmen Ausdruck verliehen. Unterstützt wurde sie dabei von Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Frauenfeld, die bereits früher mit ihrem Protest aufgefallen sind.

Die Juso Thurgau ist gegen die Sparpolitik. (Bild: zvg)

Die Juso Thurgau ist gegen die Sparpolitik. (Bild: zvg)

Die Juso wehrt sich insbesondere gegen die Streichungen von Berufs- und Handelsmittelschulklassen. Mit solchen Massnahmen verliert die Bildungslandschaft Thurgau an Vielfalt und Attraktivität. Abbaumassnahmen bei der BMS schwächen zusätzlich die Berufslehre.

Die geplanten Preiserhöhungen bei Lehrmitteln stellen für Lernende und deren Familien eine grosse Belastung dar. Diese Massnahme trifft insbesondere jene am meisten, welche wenig Geld zur Verfügung haben, dasselbe gilt auch für die Kürzungen bei der Begabtenförderung in der Musik.

Die Bildung ist sehr wichtig für die Menschen im Thurgau und anderswo, ohne gute Bildung sind die Zukunftsaussichten für junge Leute schlecht. In den letzten Jahren folgte eine Steuersenkung der nächsten, davon profitiert haben insbesondere Reiche. Dass diese Geschenke nun von der Jugend, die auf eine Ausbildung angewiesen ist, bezahlt werden müssen ist stossend, ebenso der Fakt, dass das Volk und das Parlament kaum etwas dazu zu sagen haben. Die Juso Thurgau plant weitere Aktionen gegen die Sparpolitik.

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