/// Rubrik: Stadtleben

Wo Rauch ist, muss kein Feuer sein

Kreuzlingen – Passanten staunten und Autofahrer fluchten, als am Montagabend die Konstanzerstrasse gesperrt war. Grund dafür war eine Feuerwehrübung, welche zahlreiche Schaulustige anzog.

Die Kreuzlinger Feuerwehr fuhr ihr ganzes Können aus. (Bild: ek)

Die Kreuzlinger Feuerwehr fuhr ihr ganzes Können aus. (Bild: ek)

Die 126 Mann und Frau starke Kreuzlinger Feuerwehrtruppe zog zusammen mit 26 jugendlichen Mitgliedern aus, um den Ernstfall zu simulieren. Kommentiert wurde die Übung über Lautsprecher von Feuerwehrkommandant Kurt Affolter. Da der Platz beschränkt war, konnte nicht mit dem gesamten Fahrzeugpark aufgefahren werden. Doch das Löschfahrzeug, die Rüst- und Gerätewagen und die auf bis zu 37 Meter ausfahrbare Autodrehleiter gaben einen beruhigenden Eindruck von den Möglichkeiten der Kreuzlinger Feuerwehr. Da es rechtlich verboten ist, ein Haus zu Übungszwecken anzuzünden, wurde mithilfe von Rauchpulver und Feuermarkierungen ein Brand in einem leerstehenden Haus nachgestellt.

Stadtrat ist Feuer und Flamme
Speziell an der diesjährigen Übung war, dass die Stadträte nicht nur als Zuschauer, sondern als Einsatzkräfte daran beteiligt waren. Dies auf Wunsch des Samichlauses, der sich die Teilnahme an einem Mitarbeiteranlass gewünscht hatte.

So stützte Stadtammann Andreas Netzle in voller Feuerwehrmontur Leitern, David Blatter regelte den Verkehr und Dorena Raggenbass und Michael Dörflinger spielten die eingeklemmten Unfallopfer in einem demolierten Auto. Kurzerhand wurde das gesamte Dach des Fahrzeugs mithilfe einer Rettungsschere abgetrennt, um die Insassen zu befreien. Für Raggenbass glücklicherweise eine neue Erfahrung: «Man fühlt sich einerseits ohnmächtig und machtlos, andererseits aber auch gut betreut durch die Feuerwehr.» Der Samichlaus wird zufrieden sein, sagte sie.

Mehr Bilder gibt es in unserer Bildergalerie zu sehen.

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