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100 Jahre Versöhnungsbund

Konstanz – Vor 100 Jahren wurde der internationale Versöhnungsbund gegründet. In Konstanz wird nun mit öffentlichen Veranstaltungen, Diskussionsforen und Aktionen an die Gründung erinnert.

Der Nahost Experte Clemens Ronnefeldt, referiert über den Frieden. (BIld: zvg)

Der Nahost Experte Clemens Ronnefeldt, referiert über den Frieden. (BIld: zvg)

3000 Friedensbewegte aus 40 verschiedenen Ländern kommen in diesen Tagen nach Konstanz, um an den 100. Jahrestag der Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes (International Fellowship of Reconciliation – IFOR) zu erinnern. Zu ihnen gehören die Nobelpreisträgerin Mairead Corrigan-Maguire, der thailändische Soziologieprofessor Sulak Sivaraksa, Träger des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) sowie weitere internationale Preisträgerinnen und Preisträger und bekannte Friedensaktivisten.

Vor 100 Jahren, vom 1. bis 3. August 1914, unmittelbar zu Beginn des Ersten Weltkrieges kamen 90 christliche Friedensengagierte aus 12 Nationen und 30 verschiedenen Kirchen zu einer Friedenskonferenz in die Stadt am Bodensee.

Heute beraten die Friedensaktivisten aus aller Welt über die aktuellen internationalen Konflikte und die schwierigen Fragen von gewaltfreier Arbeit an Konfliktlösungen.

Vom 1. bis 3. August erinnern vielfältige öffentliche Veranstaltungen, Diskussionsforen und Aktionen an die Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes vor 100 Jahren. Im Anschluss daran beraten die internationalen Delegierten über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und neue Herausforderungen in der Friedensarbeit sowie über die Verbindung von Spiritualität und Gewaltfreiheit.

Weitere Informationen: http://www.centennial.ifor.org.

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