/// Rubrik: Leserbriefe

Kreuzlinger Einwohner konnten nicht einmal mit dem Auto nach Hause!

Kreuzlingen – Was mir am Samstag als Einwohner von der Stadt Kreuzlingen passiert ist das kann man kaum glauben. (Enrico Huwiler, Kreuzlingen)

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Um 17 Uhr wollte ich von der Unterseestrasse nach Hause in die Löwenstrasse fahren, da war beim Hotel Plaza Kreisel die Einfahrt in die Löwenstrasse gesperrt. Der Mann des VK hat mich nicht durchgelassen, mit der Aussage, ich benötigte die schriftliche Bewilligung. Da habe ich ihm gesagt, dass ich keine Bewilligung von der Stadt bekommen habe. Als meine Nachbarin auch nach Hause wollte, wieder das gleiche Spiel und auch sie hat keine Bewilligung von der Stadt bekommen.

Der Mann vom VK war so stur und filmte auch noch die Autonummer. Es gab weitere  Autofahrer, die erbost waren und auch gefilmt wurden, nicht einmal die Hotelgäste konnte zum Parkplatz an der Löwenstrasse.

Habe daraufhin die Kantonspolizei angerufen und ihr den Fall geschildert. Es wurde abgeklärt und nach zehn Minuten zurück gerufen: Laut ihrer Information darf die Löwenstrasse gar nicht gesperrt werden, es sei eine Freie Zone und keine Sperrzone; die Beamten konnten es selbst nicht glauben, dass die Löwenstrasse gesperrt ist.

Kurze Zeit später konnte ich beobachten, wie die ersten Autofahrer nun doch in die  Löwenstrasse einfahren konnten.

Übrigens: die Löwenstrasse ist zwei Kilometer entfernt von der Hafenstrasse, wo sich das Seenachtsfest abspielte. Es gab also keinen Grund, diese Strasse zu sperren.

Auch um 1 Uhr war die Strasse immer noch gesperrt – unglaublich, aber wahr.

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7 thoughts on “Kreuzlinger Einwohner konnten nicht einmal mit dem Auto nach Hause!

  1. Marco Hausammann

    Das gleiche ist mir auch passiert. Ich war auch mal ein Vk aber im gegensatz zu heute hatte ich noch etwas und das ist gesunder Menschenverstand.

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  2. greuter kurt

    Herr Huwiler hat vollkommen recht.Letztes Jahr war der gleiche unerfindliche Blödsinn auch realisiert worden am Kreisel vom blauen Haus.
    In allem Ernst wollte mich der Verkehrsregler nicht durchfahren lassen Richtung Frauenfeld, sonder ins Zentrum leiten, wo das grösste Chaos stattfindet.
    An dieser Stelle wäre es gut zu wissen, wer jeweils diese Ideen ausarbeitet und vor allem den Grund.
    Manchmal ist weniger Mehr, besonders in solchen Situationen.

    Mit einem freundlichen Gruss
    Kurt Greuter

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  3. Bruno Neidhart

    Dieses „Fest“ ist „aus dem Ruder“ gelaufen. Das macht Organisatoren (und beauftragte Ordner) oft besonders mutig. Wäre „kleiner“ nicht auch „schön“? Oder ist nur „Gigantisches“ ein „Event“?

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  4. Andrea Bommeli

    Genauso wie den anderen erging es mir. Wir wollten von Bottighofen Richtung Lengwil. Beim Kreisel Richtung Lengwil war die Strasse gesperrt. Wir wurden in die Stadt geleitet ins absolute Chaos. Dabei wäre es eine Erleichterung gewesen aber NEIN, voll mittenrein ins Chaos. Wer das geplant hat, sollte nochmals gründlich über die Bücher. Habe das Gefühl die wegleitung wird Jahr für Jahr idiotischer. Und diese unfreundlichen Verkehrskadetten setzen das i pünktchen obendrauf.

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    1. Loris

      Hallo ich bin Verkehrs kadett beim Vk Thurgau Und bin am sa im dienst gewesen ich denke man sollte etwas verständnis haben mit der Situation. Die meisten VK wie ich Bekommen Klare anweisungen und die müssen Befolgt werden. dies ist in jedem Beruf nicht anders. Ausserdem wird man so oft angelogen das es einfach nicht mehr glaubhaft scheint auch wen sie recht hatten.
      sie sollten sich besser bei der Stadt Kreuzlingen beschweren weil sie ihnen keine Zufahrtskarte zugeschikt hat, als lehre behauptungen in den raum zustellen.

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  5. Greuter Daniel

    Hallo zusammen an die VK und an die Stadtväter und Politiker wie dem Präsidenten dem Quartierverein Bodan ich wollte einfach einmal mitteilen dass dieses Verkehrskonzept sehr schlecht ist es macht die Leute Besucher unseres Fantasticals und die eigenen Kreuzlinger Bürger nur verrückt auch ich wohne im Quartier Bodan und sehe es nicht ein warum seit 2 Jahren nur weil ein paar Anwohner ein Theater wegen Fremdparkierung machen alles zugesperrt werden muss 1 Tag im Jahr da müsste man jeden Samstag alles zusperren und dass man auch noch das Stadtzentrum zusperrt da frag ich mich da haben einige oben drin ein wenig zu warm bekommen dass man auf eine solche blöde Idee kommt und ich befasse mich sehr mit dem Verkehr auf beid seiten der K Städte auch in Konstanz sind die Verkehrskadetten nicht immer intelligent und Sperren Strassen die sie nicht dürften musste auch schon mithelfen weil es ekaliert ist beobachte es immer wieder. und die Städte leben durch den Verkehr und wer im Stau stehen will der soll drin stehen da müssen sich nicht immer die Politiker stark machen umso mehr man machen will dagegen umso schlimmer kann es werden ein Sprichwort besagt mit nichts machen kann man mehr erreichen

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  6. René Brändle

    Um ca. 17 Uhr begannen die VK mit der Organisation des Verkehrschaos beim Seepark. Sie behinderten die Zufahrt massiv, obwohl diese Geschäfte bis 18.00 Uhr geöffnet hatten. Wo liegt der Sinn des durch die VK organisierten Chaos? – Ob der Verkehr ohne VK sich selbst besser ogranisieren würde und die VK das Chaos brauchen, um sich für nächstes Jahr einen lukrativen Auftrag zu sichern? – Ein Schelm wer Böses denkt….

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