/// Rubrik: Leserbriefe

Baukosten Schwimmhalle – Wir wollen doch bei den Tatsachen bleiben

Die Sorge in den Schuldensog zu geraten ist ganz sicher berechtigt. Reto Oberhänsli aus Tägerwilen mag es drehen und wenden wie er will: Es wird dadurch auch nicht richtig. Die Kostendifferenz zur ersten Botschaft Planungskredit bleibt dieselbe. Das NEIN-Komitee ist bei beiden Beträgen vom Bruttokredit ausgegangen, nämlich von CHF 17,3 Mio. vor zweieinhalb Jahren und CHF 32 bzw. 37 Mio. zum heutigen Zeitpunkt. (Barbara Hummel, Gemeinderätin Kreuzlingen)

Das Komitee hätte auch von den Nettokrediten ausgehen können. Das wären somit vor zweieinhalb Jahren CHF 11,5 Mio. gewesen (nachzulesen in der damaligen Botschaft) und heute 25,5 Mio. CHF ohne Vollausbau. Offenbar ist dem Befürworter auch nicht klar, was die Vorfinanzierungen von CHF 4,5 Mio. in der Realität bedeuten. Finanziert werden muss dieser Betrag genauso, wie der Rest. Eine Vorfinanzierung wirkt sich allein auf die Reduktion der Abschreibungen und somit die Folgekosten aus.

Aus gutem Grund operiert das NEIN-Komitee mit den Bruttobaukosten, denn wer ist denn der Bund und der Kanton? Richtig, liebe Steuerzahler das sind ebenfalls wir.

Zugegeben ein tolles Projekt aber eine Nummer zu gross für eine Kleinstadt die erst noch an der Grenze angesiedelt ist. Darum lege ich am 28. September 2014 ein NEIN in die Urne.

 

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2 thoughts on “Baukosten Schwimmhalle – Wir wollen doch bei den Tatsachen bleiben

  1. Bruno Neidhart

    Durch „Eingesandt“ wissen wir nicht, wer hier „ein NEIN in die Urne“ legt. Wir wissen lediglich, dass die Argumentation nur auf „Steuern“ beruht. Ein Gemeinwesen kann tatsächlich nur mit „Steuern“ weiter ausgebaut werden. Die Frage, was mit „Steuern“ in einem bestimmten Zeitpunkt zu realisieren ist, ist eine prinzipiell andere Frage. Hier geht es dann um die Wertigkeit einer Investition (z.B. für die Jugend, für die Freizeit, für sportliche Belange, für Gesundheit, für eine Stadt in Konkurrenz, usw.).

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    1. Thomas Martens

      Geschätzter Herr Neidhart, wie Sie lesen können handelt es sich dabei um SVP-Gemeinderätin Barbara Hummel. Als Eingesandt sind bei uns alle Fremdautoren gekennzeichent. Beste Grüsse, Thomas Martens

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