/// Rubrik: Leserbriefe

Kaffeesatzleserei

Kreuzlingen – Die Diskussion ob nun eine Steuererhöhung bei der Annahme der Schwimmhalle wirklich notwendig ist oder nicht, können auch die Gegner nicht abschliessend seriös beantworten und ist müssig. (Daniel Moos, FL-Gemeinderat, Kreuzlingen)

Dass aber der Überschuss, welcher die Stadt Kreuzlingen in den letzten sieben Jahren erwirtschaftet hat, rund 23 Millionen Franken beträgt, können wohl beide Lager bestätigen und kann von jeder und jedem nachgelesen werden! Das sind im Schnitt jährlich über drei Millionen Franken beim derzeitigen Steuerfuss in Kreuzlingen. Damit wären die Betriebskosten der Schwimmhalle mehr als gedeckt. Erwähnenswert ist wohl auch der Überschuss von über zwei Millionen Franken im absoluten Finanzkrisenjahr 2008!

Es scheint, dass es den Gegnern einzig um eine Senkung der Steuern geht, denn das Projekt wird ja auch von der Gegnerschaft grossmehrheitlich als gut befunden, wie wir in den diversen Leserbriefen nachlesen können. Die Schwimmhalle nur auf die Steuern zu reduzieren, wird diesem zukunftsgerichteten Projekt in der zweitgrössten Stadt im Thurgau in keiner Weise gerecht.

Wir können uns die Schwimmhalle leisten und sollten dies auch tun, sonst besteht die Gefahr, dass wir tatsächlich irgendwann in einer reinen Schlafstadt aufwachen. Ich lege ein überzeugtes Ja in die Urne und lasse mich von irgendwelchen vermeintlichen Finanzexperten, die im Kaffeesatz lesen, nicht davon abbringen.

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