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Philipp Frommenwiler weiter im Pech

Motorsport – Es sah endlich wieder besser aus für Philipp Frommenwiler: Nach einem guten Qualifying hatte der Schweizer beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring die Top-5 im Visier. Eine unverschuldete Kollision warf den Farnbacher-Piloten jedoch einmal mehr vorzeitig aus dem Rennen. Am Vortag machte ein weiterer Unfall alle Hoffnungen auf ein zählbares Ergebnis zunichte.

«Die Enttäuschung ist riesengross, denn im Team hat sich einiges getan und daher hätten wir an diesem Wochenende endlich wieder um die vorderen Plätze mitfahren können», sagte Philipp Frommenwiler. Der 25-Jährige hatte im Training den elften Startplatz herausgefahren und kämpfte sich im Verlauf des Sonntagsrennens schnell nach vorn. Dabei spielte ihm nicht zuletzt die gute Strategie des Teams in die Karten: Auf regennasser Fahrbahn war er auf Slicks gestartet.

Philipp Frommenwiler ist das Lachen trotz allem noch nicht vergangen. (Bild: Gruppe C Verlag)

Philipp Frommenwiler ist das Lachen trotz allem noch nicht vergangen. (Bild: Gruppe C Verlag)

Dies stellte sich als goldrichtig heraus, denn der 3,6 Kilometer lange Nürburgring trocknete schnell ab. Zur Rennhalbzeit folgte dann jedoch der Rückschlag: Völlig unverschuldet wurde der Farnbacher-Porsche von Corvette-Pilot Toni Seiler von der Strecke geräumt. Philipp Frommenwiler erklärte: «Ich war zu diesem Zeitpunkt einer der schnellsten Fahrer im Feld und ein Top-5-Ergebnis war absolut in Reichweite. Toni Seiler ist der erfahrenste Pilot im Feld und bei einer Überrundung darf so etwas einfach nicht passieren. Von ihm hätte ich wirklich etwas anderes erwartet.»

Das Samstagsrennen endete bereits nach wenigen Metern: Sebastian Asch wurde in eine Startkollision verwickelt und musste den Porsche 911 GT3 R anschliessend abstellen. Philipp Frommenwiler konnte sein Potenzial somit erst gar nicht unter Beweis stellen.

Das nächste Rennwochenende im ADAC GT Masters findet für den Schweizer in drei Wochen (19. bis 21. September) statt. Dann gastiert die «Liga der Traumsportwagen» auf dem Sachsenring in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal.

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