/// Rubrik: Kultur

Kurt Lauer schüttelt die Äpfel

Altnau – Kurt Lauer hat seine Bilder schon fast überall gezeigt, nur in Altnau noch nie. Bis zum 23. Oktober hängt jetzt zur Apfelernte eine Auswahl seiner Werke im neugestalteten Altnauer Gemeindehaus.

Gemeinderätin Monika Brauchli, Gemeindeammann Beat Pretali und Maler Kurt Lauer (v.l.) freuen sich auf die Ausstellung im Gemeindehaus. (Bild: tm)

Gemeinderätin Monika Brauchli, Gemeindeammann Beat Pretali und Maler Kurt Lauer (v.l.) freuen sich auf die Ausstellung im Gemeindehaus. (Bild: tm)

Unter dem Titel «Kurt Lauer kommt zum Apfelschütteln nach Altnau» zeigt der Kreuzlinger Künstler zu den üblichen Öffungszeiten mehr als 60 Bilder, die in den vergangenen 15 Jahren entstanden sind und teilweise noch nirgendwo anders zu sehen waren. Die farbenfrohen, abstrakten Werke zieren die weissen Wände des grundlegend sanierten Gemeindehauses. «Ich fahre die Ernte ein», sagte Kurt Lauer angesichts seiner Fülle an Gemälden, die seit 40 Jahren als professioneller Maler entstanden sind.

Zwei Wochen im Apfelfieber
Der Begriff «Ernte» war natürlich bewusst gewählt, schliesslich steckt das selbsternannte «Apfeldorf» Altnau derzeit mittendrin. «300000 Apfelbäume wachsen hier und die Früchte sind jezt reif», berichtet Gemeindeammann Beat Pretali. Das «Apfeldorf mit Sti(e)l» ist natürlich stolz auf sein gesundes Obst, was entsprechend gebührend gefeiert wird. Vom 6. bis 20. September finden zum 15. Mal die Apfelwochen statt. 14 Tage lang dreht sich in der Seegemeinde alles um die runde Frucht. Jeden Tag gibt es Veranstaltungen und es werden insgesamt zwei Tonnen Äpfel von den 20 Obstbauern kostenlos an Besucher und Bevölkerung abgegeben. Wer will kann auch schon mal die neue Route des Obstlehrpfades quer durchs Dorf begehen.

Höhepunkt und Abschluss ist am 20. September der Herbstmarkt mit 30 Marktständen und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Dann wird Kurt Lauer einmal mehr seinen grossen Auftritt haben, als Musiker mit seiner Jazzformation «Swiss German Dixie-Corporation».

Vom Wein zum Apfelmost
Seit mehr als 100 Jahren setzt Altnau auf Äpfel. «Es begann damit, als die Reblaus den Weinbau zum Erliegen brachte», so Pretali. Das milde Seeklima lässt Obstbäume prächtig gedeihen und heute werden in der Gemeinde 17 Apfel- und drei Birnensorten angebaut.

Weitere Infos zum Programm unter www.apfelwochen.ch.

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