/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Die CVP mit Abschied und Einblick

Kreuzlingen – An der Jahresversammlung der CVP vom Bezirk Kreuzlingen wurde Christian Lohr als Kantonsrat verabschiedet und über den Alltag aus dem Empfangs- und Verfahrenszentrum berichtet.

Der ehemalige Stadtammann Josef Bieri (l.) hält eine Laudatio zu Ehren von  Christian Lohrs Zeit als Kantonsrat.(Bild: ek)

Der ehemalige Stadtammann Josef Bieri (l.) hält eine Laudatio zu Ehren von Christian Lohrs Zeit als Kantonsrat. (Bild: ek)

Der ehemalige Stadtammann Josef Bieri (l.) hält eine Laudatio zu Ehren von  Christian Lohrs Zeit als Kantonsrat.(Bild: ek)

Der ehemalige Stadtammann Josef Bieri (l.) hält eine Laudatio zu Ehren von Christian Lohrs Zeit als Kantonsrat. (Bild: ek)

Die ordentlichen Traktanden der Jahresversammlung konnte Bruno Schlauri, Präsident der CVP Bezirkspartei Kreuzlingen, schnell erledigen. Er rief die Mitglieder dazu auf, die Parteipräsenz zu verstärken, auch in Hinblick auf die kommenden Wahlen. «Man kann sich nicht erst ein paar Monate vorher als Macher versuchen zu vermarkten, als Partei muss man immer dran bleiben», so Schlauri.

Danach hielt der ehemalige Stadtammann Josef Bieri eine Rede zur Erinnerung an Christian Lohrs Zeit als Kantonsrat. Lohr war im Mai aus dem Kantonsrat zurückgetreten, um sich voll auf seine Arbeit als Nationalrat konzentrieren zu können.

Zwischen Medienhype und Alltag
Ceaser Andres, CVP-Mitglied und Fachbereichsleiter im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ), bot den Anwesenden anschliessend Einblick in das Asylwesen. Er wolle die Realität näher bringen und zeigte hierfür die Herausforderungen, Abläufe und auch schönen Seiten seiner Arbeit auf. «Zurzeit kommen 50 Prozent der Asylsuchenden aus Eritrea», berichtete Andres, insgesamt zwischen 200 bis 500 Eintritte gebe es jeden Monat im EVZ. Nach ihrer Ankunft werde die Flüchtlinge erst einmal versorgt und im System erfasst. Danach wird ihr Asylantrag bis zu 90 Tage lang bearbeitet. «Im Durchschnitt dauert dies jedoch nur 20 bis 25 Tage», so Andres. Diese Zeit vertreiben sie sich mit Näharbeiten, Fussball oder gemeinnütziger Arbeit, für welche das EVZ übrigens noch mehr Angebote sucht.

«Im Asylwesen ist Solidariät nötig. Das EVZ Kreuzlingen ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bund», sagte Andres.

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