/// Rubrik: Leserbriefe

Nachwahl für den Stadtrat

Kreuzlingen – Ich habe die Nase voll von der Kreuzlinger Verkehrssituation. Ich wähle keinen vorgeschlagenen Kandidaten. Ich fühle mich als Verkehrsteilnehmer schikaniert in verschiedenen Bereichen: als Autofahrer, Busbenützer, Velofahrer und Fussgänger. (Emil Merki, Kreuzlingen)

Der «Boulevard» ist der Abschluss der angeblichen «Chance – Nord,» für jedermann erkennbare als Katastrophe Nord. Auch das verbreitete Konzept der Sackverkehrsführung in den Quartieren zwingt zu viel Umwegverkehr und belastet sinnlos den Stadtstrassenverkehr. Die vielen Verkehrsschilder: nicht durchgehend und die sinnlos teuren Strassengärten und Buckel mit Bremsen – Ausweichen – Gas geben, widersprechen einer sparsamen Fahrtechnik. Kreuzlingen kann durch diese Energieverbremsung ihren Titel als « Energiestadt» schnellstens abgeben.

Ich teile die Kreuzlinger in vier Kategorien ein: a) Gleichgültige, die den Abstimmungen fernbleiben oder allem unbedacht zustimmen, b) Masochisten, die alle Schikanen anstandslos akzeptieren, c) die Sadisten, die die Bevölkerung hemmungslos schikanieren, und d) eine Mehrheit, die kein Stimmrecht hat, aber trotzdem allen Unsinn mit bezahlen muss.

Ich wünsche, dass auf dem Boulevard ein Pranger aufgestellt wird. Er muss gross sein, um alle verantwortlichen Urheber der Katastrophe Nord aufzunehmen. Es sind nicht die heutigen Regierenden Schuld am Zustand, aber sie haben nichts zur Korrektur unternommen. Auch die vorgeschlagenen Kandidaten haben keinen Willen für Korrekturen verlauten lassen.

Ich wünsche mir eine Kandidatur, die klar eine Kehrtwende des Verkehrskonzeptes erstellen will.

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