/// Rubrik: Leserbriefe

Am besten nicht krank werden

Kreuzlingen – Keiner will die Planwirtschaft, keiner will ein staatliches Monopol, keiner will einen staatlichen Herrscher. (Dino-Gerardo Lioi, Kreuzlingen)

Lauter Sei… Den Gegner der Öffentliche Krankenkasse sind die Argumente ausgegangen deshalb argumentieren sie mit alten Zöpfen, die keiner will. Die mutigen Stimmbürger wählen «JA» zur Krankenkasse Initiative, weil sie Vertrauen in politische Kontrolle und Institutionen haben.

Seit Jahrzehnten steigen die Krankenkassen Prämien, die systembedingt sind. Eine private Krankenkasse muss Gewinn machen. Der Zweck der Krankenkasse ist aber hauptsächlich sich um mehr um die Krankenkosten zu kümmern. Es drängt sich ein Systemwechsel, es ist Zeit einen mutigen Entscheid zu treffen, der modern und zeitgemäss ist, deshalb stimmen wir «JA» zur Öffentlichen Krankenkasse Initiative.

Die alten Zöpfe, an die keiner mehr glaubt, haben ausgedient. Die Plan-Staat und Monopol bringen die Gegner nicht mehr aus dem Wortlaut und Gedanke. Die politische Kontrolle geht völlig verloren. Die Konkurrenz die keine ist, wird auch oft genannt. Die lästigen Telefonwerbungen fallen auch weg. Langfristig wird die Krankenkasse sicher billiger, weil auch die Krankenkassen- Manegerlöhne wegfallen. Die gemachte Studien sind von den Krankenkasse Verband bezahlt worden und siehe da, es gilt ein bewehrter Satz: «Papier nimmt alles an». Für eine moderne und günstige Krankenkasse schreiben wir ein «JA» auf den Wahlzettel.

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One thought on “Am besten nicht krank werden

  1. Salzmann Alexander, FDP

    Werter Dino
    Das ist wohl Einiges durcheinander geraten.
    – „Ein private Krankenkasse (KVG) muss Gewinn machen“. Nein, Dino, sie DARF keinen Gewinn machen (Art. 12 und 13 KVG).
    – „Vertrauen in die politische Kontrolle“: Was meinst Du denn damit? In eurer Vorlage heisst es: „Deren Organe [der KVG-Einheitskasse]werden namentlich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Kantone, der Versicherten und der Leistungserbringer gebildet.“ Also neben fachunkundigen Politikern auch noch denjenigen, die am System verdienen (also die Leistungserbringer). Macht letzteres die Prämien nicht eher teurer als billiger?
    – Seit Jahrzehnten steigen die Krankenkassen Prämien, die systembedingt sind.“ Was heisst „systembedingt“? Warum steigen denn die Prämien? Weil eine Krankenkasse 5% seiner Prämein für seine Verwaltung ausgibt? Man könnte das mit einem Monopol kurzfristig sicherlich auf 4% drücken und dann steigt sie auf 7% aufgrund des dann entstehenden Wohlfühloase eines Monopolisten angesetzen Mehltaus. Dino, es werden mehr Krankheitsleistungen bezogen – so einfach ist das. Wenn die Leistungserbringer die Einheitskasse mit kontrollieren, dann werden die Krankheitsleistungen sicherlich nicht sinken, denn jeder will ja schliesslich Umsatz (Gewinn!) machen.
    – „Krankenkassen-Managerlöhne“: Weisst Du denn, wie hoch diese sind? Oder ist es einfach der ideologische Reflex von den bösen Managern? Glaubst Du denn, dass bei einer Einheitskasse es nicht auch Leute braucht, welche diese führen? Machen die das dann gratis?
    Ich bin schlicht überrascht über diese ideologisierte Naivität und an den Glauben, der Zentralstaat weiss es immer besser als die Privaten.
    Jetzt wurden solche Initiative schon mehrmals abgelehnt und kommen immer wieder. Schade ums Geld, was diese Abstimmung kostet.
    Dino, Du bist ein Wegbereiter für mehr Umsätze (Gewinne!) bei den Leistungserbringern. Der geldzentrierte Teil der Ärzteschaft wird eine Freude an Dir haben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du dich dessen bewusst bist.

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