/// Rubrik: Leserbriefe

Eine öffentliche Krankenkasse analog der SUVA und AHV

Kreuzlingen – Wenn ich die Zeitungen der letzten Wochen anschaue und darin ganzseitige Inserate gegen die öffentliche Krankenkasse prangern, dann ist davon auszugehen, dass die heutigen privaten Krankenkassen ein sehr grosses Interesse zur Verhinderung der Einheitskasse haben. (Cyrill Huber, Kreuzlingen)

Die heutige Grundversicherung muss eine gute Milchkuh sein, dass eine solche Kampagne rentiert. Wir müssen davon ausgehen, dass wir Prämienzahler damit auch die Nein-Kampagne mitfinanzieren. Mit einer öffentlichen Einheitskasse verhindern wir in Zukunft solche Machtspiele auf Kosten des Prämienzahlers.

Nach Annahme der Initiative werden analog der SUVA dann auch die Prämien durch die Einheitskasse festgelegt. Mit Abwägung der eigenen Risikobereitschaft kann der Prämienzahler dann sicherlich auch weiterhin seine Franchise wählen. Die Quersubventionierungs-Praxis der heutigen Krankenkassen von der Grundversicherung zur Zusatzversicherung ist dann ausgeschlossen.

Es müssen für die neue Einheitskassen auch regionale Kompetenzzentren geschaffen werden, die uns Versicherte beraten und betreuen. Gegenüber der heutigen Praxis, der ferngesteuerten Callcentern, ist das sicherlich ein Mehrwert vor allem auch für die ältere Generation.
Weder AHV noch SUVA sind sozialistische, planwirtschaftliche Institutionen (Meinung der Gegner), sondern führen innovativ, effizient und pflichtbewusst ihren Leistungsauftrag aus. Genau so sehe ich auch unsere zukünftige öffentliche Einheitskrankenkasse.

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