/// Rubrik: Leserbriefe

Nein zum Schwimmbad Egelsee

Kreuzlingen – Im letzten Frühjahr lehnten die Stimmbürger der Stadt St.Gallen, die etwa viermal grösser als Kreuzlingen ist, aus Kostengründen die Vergrösserung eines Schwimmbades ab und verzichteten damit auf ein 50m-Becken. (Werner Koch, Kreuzlingen)

Ich meine, dass wir Kreuzlinger auch so vernünftig sein sollen und ein solches finanzielles Abenteuer ablehnen müssen. Die wenigen Aussengemeinden, die mitmachen wollen, haben ihre Zusage nur befristet abgegeben. Nach fünf oder zehn Jahren, wenn die Euphorie verebbt sein wird und die Reparaturen beginnen werden, können sie aussteigen. Die ausbleibenden Beiträge berappen dann wir Kreuzlinger.

Es stört mich, wenn die Befürworter alle zurückliegenden und auch die künftigen Ertragsüberschüsse der Stadt nur für die Schwimmhalle und damit nur für eine Sportart beanspruchen, wie wenn keine andern Aufgaben anstehen würden.

Die Bemühungen des Vereins «Freunde der Schwimmhalle» sind an sich bemerkenswert. Dessen beabsichtigter Beitrag, gern als «namhaft» angekündigt, wäre aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein, macht er doch nicht einmal 0,7 Prozent der Baukosten aus. Ich ermuntere den Verein, bei einer allfälligen Annahme der Vorlage weiter bestehen zu bleiben und jedes Jahr eine wirklich namhafte Summe ans Betriebsdefizit zu leisten.

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