/// Rubrik: Leserbriefe

Als Sportler freue ich mich auf das neue Bad

Kreuzlingen – Als aktiver Sportler weiss ich, wie wichtig Schwimmen sein kann. Gerade nach Verletzungen ist das Schwimmen aus dem Genesungsprozess nicht wegzudenken. (Silas Meister, Lernender und aktiver Sportler, Kreuzlingen)

Schwimmen ist aber auch als Ausgleichs- und Ergänzungssport wichtig und richtig, und dies das ganze Jahr hindurch. Gewiss muss man ja nicht gerade deshalb ein neues Schwimm- und Freizeitbad bauen. Aber es gibt sehr viele solcher Bedürfnisse in allen Altersgruppen. Sie alle zusammen genommen, lassen sich aus meiner Erfahrung und Überzeugung im alten Egelsee-Bad nicht abdecken.

Und als Jugendlicher freue ich mich auf etwas ganz besonders: auf den geplanten Wellness-Bereich mit dem Thermalbad. Hier werde ich mich gerne mit Freunden in der Freizeit entspannen und das Leben geniessen, statt in die Therme nach Konstanz fahren zu müssen.
Deshalb bin ich für den Bau des neuen Schwimm- und Freizeitbad Egelsee und würde wenn ich Stimmberechtigt wäre, aus Überzeugung und Vorfreude Ja stimmen.

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2 thoughts on “Als Sportler freue ich mich auf das neue Bad

  1. Alexander Salzmann

    Werter Herr Meister

    Dass mal als Sportler eine besseres Sportgerät haben möchte, das die Allgemeinheit finanziert, kann ich nachvollziehen und das die Steuerzahler zu denen sie als Lernender noch nicht gehören, das Ganze bezahlen sollen, leuchtet mir absolut ein. Stimmen Sie mir zu, dass jemand aber zuerst den Wohlstand erarbeiten muss, den wir hier auszugeben gedenken? Sind sie auch der Meinung, dass ein Staatswesen zuerst die gesetzliche notwendigen Dinge bezahlten sollte, und bei den „nice-to-have“-Projekten sich in den Dimensionen zurückhalten sollte? Brauchen wir einen Hubboden 25m * 23.5m oder ein 50-Becken mit 10 Bahnen oder hätte es etwas weniger auch getan? Und wenn sie an die Bedürfnisse von Nicht-Sportlern denken, ist es sinnvoll, innerhalb von 2 km Luftlinie je eine „Attraktivitätssteigerung“ in KN und Kreuzlingen zu haben? Und wenn sie an die Plantsch-Kinder denken: Was wird denn für die gemacht? Meines Erachtens nicht Zusätzliches. Sollte es nicht so sein, bitte ich um Aufklärung.
    Ja, es ist eine Sportstätte geplant, für einen engen Nutzerkreis; bezahlt von allen. Bei einer Volksabstimmung geht so etwas nur dann durch, wenn die Mehrheit der Nicht-Hauptnutzer überzeugt werden kann, dass man mit dem Projekt nicht über die Stränge geschlagen hat. Und da kamen von den Hauptnutzern leider nicht die richtigen, sich selbst zurückhaltenden Signale, sondern vor lauter nachvollziehbarem Enthusiasmus immer grössere Zahlen heraus. Das Projekt ist in seiner Dimension zu gross für unsere Stadt.

    Beste Grüsse
    Alexander Salzmann, Gemeinderat FDP

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    1. Bruno Neidhart

      Geplant ist eine Multifunktionsanlage für die Jugend (Schule), für die Freizeitgesellschaft, für den Schwimmsport, für den allgemeinen Gesundheitssport jeglichen Alters, usw. Es mag durchaus sein, dass Sie sich, Herr Salzmann, darin nicht erkennen können. Eine „Demokratie“ lebt von der Vielfalt. Stützt sie sich nur auf – Zitat – „gesetzlich notwendige Dinge“, verliert ein Gemeinwesen an Interesse, an Dynamik. Mutlosigkeit regiert. Ich lese aus Ihrer Kritik, dass Sie sich durchaus auch anfreunden können mit dem „Projekt an sich“, auch ohne davon profitieren zu wollen. Ihre Einwände sind eher marginal (Hubboden, 10 Bahnen). Und so wäre es denn gut, wenn Sie sich dafür einsetzen, dass der Finanzrahmen stringent eingehalten wird und nicht „über die Stränge geschlagen“ wird. Denn nur „für einen engen Nutzerkreis“, wie Sie schreiben, ist die Anlage eben gerade nicht gedacht. Trotzdem kann man „dagegen“ sein. Man kann aber auch „dafür“ sein.

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